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.. gemüse

BIO vs. VEGETARISCH vs. VEGAN

Meine Meinung ist, veganische Ernährung ist ein Hype, eine Modeerscheinung. Vegetarische Ernährung ist Ansichtssache von jedem Einzelnen und grundsätzlich eine gute Sache, denn Fleisch ist gar nicht so gesund. Biologische Lebensmittel hingegen sind ein Muss für jeden, der darauf achtet, was er seinem Körper zuführt.

Ob jemand Fleisch ablehnt, kann verschiedene Gründe haben. Ich habe einige Zeit auf Gran Canaria gelebt und damals war das Fleisch, das in den Supermärkten angeboten war von schlimmer, extrem schlechter Qualität. Ich hörte auf, Fleisch zu essen. Dafür mehr Fisch, mehr Meeresfrüchte. Fast drei Jahre war ich Vegetarier, genauer gesagt Pescetarier (haben Fleisch von ihrem Speiseplan gestrichen, essen aber Fisch, Molkeprodukte und Eier).

Doch alles Tierische vom Speiseplan zu streichen, nein, das wäre mir zuviel ... Honig, Eier, Käse, ...

Mittlerweilen gibt es zwar viele vegane Rezepte im Netz. Doch viele veganische Produkte in den Supermärkten und den Vegan-Shops beinhalten viel, viel Chemie, mehr, als einem ernährungsbewussten Menschen lieb sein kann.

Ausserdem verstehe ich nicht, wenn sich jemand vegan ernähren möchte, dass er dann vegane Würste oder Schnitzel möchte, quasi als Ersatz. In diesen veganen Ersatzprodukten ist mehr Chemie, als in den meisten "normalen" Fertigprodukten.

Nein, ich gehe lieber zu meinem Fleischer, der weiß, wo sein Fleisch her kommt. Ich geh lieber auf den Bauermarkt, um zu meinem Fleisch gesunde Beilagen kochen zu können ...

... aber eigentlich ess' ich nicht alle Tage Fleisch ... vielleicht bin ich ein Teilzeit-Vegetarier, aber kein Teilzeit-Veganer, aber ein Bio-Fanatiker. Weil's einfach besser ist. Für uns und für die Umwelt.

Johannes, am 6.12.2017





.. fernsehkoch johann lafer

DAS KOCH-PARADOXON

Kochsendungen, Kochshows und Kochbücher boomen. Convenience-Food, Fast-Food und Lieferservice boomen auch. Ein Paradoxon an und für sich, oder?

Man müsste glauben, dass durch den Boom von Kochsendungen, Kochshows und Kochbücher vermehrt selbst gekocht wird. Um das Gesehene oder Gelesene umzusetzen.

Doch Convenience-Food, Fast-Food und Lieferservice boomen ebenfalls. Das heisst, es wird immer weniger selbst gekocht. Anstatt dessen wird fertiges oder fast fertiges Essen gekauft.

Ein Kenner der Szene, er vertreibt Convenience-Food, erklärt das so: "Generell sind die Menschen heute wenig bereit, dem Kochen Zeit zu geben. Sie sind zu bequem, vieles andere scheint wichtiger zu sein. Also ordern oder kaufen sie bereits Fertiges. Essen muss schnell gehen, darum haben wir auch Zuwachsraten im zweistelligen Bereich, trotz immer mehr Anbieter. Und die Qualität ist generell im Steigen, da vermehrt auf Wünsche der Konsumenten eingegangen wird."

Ein anderer Kenner, seines Zeichen Koch in einem Haubenrestaurant und Veranstalter von Kochshows, sagt: "Die Bereitschaft selbst zu Kochen und auf gesunde Ernährung zu achten steigt mit dem Einkommen, der Bildung und dem sozialen Milieu. Besserverdiener und Akademiker sehen das Kochen als interessante und genussvolle Abwechslung zu ihrem sehr oft stressigen Job."

Gerade in der heutigen Zeit, wo immer neue Skandale um Inhaltsstoffe von Lebensmittel (Palmöl, versteckter Zucker, Zuckeraustauschstoffe, falsches Olivenöl, minderwertige Fette, Weizen, synthetische Farbstoffe, etc.) möchte ich wissen, was bei mir auf dem Teller ist! Ich kaufe zwar auch im Supermarkt - anders geht es kaum - doch was ich bekommen kann, hol ich vom Bauernmarkt und vom Fleischer, von dem ich weiss, woher sein Fleisch kommt. Und dann bereite ich mein Essen zu. Es schmeckt, nach dem, was ich an Zutaten verwende: natürlich und unverfälscht ... ohne Geschmacksverstärker, ohne Aromat, ohne Zucker (wenn nicht notwendig) und ohne Chemie! Natur pur! Das ist mir wichtig, für das nehme ich mir die Zeit!

Johannes, am 30.11.2017





.. convenience food

EINKAUFSWAGEN MIT LESELUPEN

Nein, meine Forderung ist weder abwegig, infantil, teuer noch bizarr. Ich fordere an allen Einkaufswägen der Lebensmittelsupermärkte Leselupen. Warum? Weil die Unternehmen auf die Verpackungen die Inhaltsstoffe so klein schreiben, dass sie mit freiem Auge fast nicht lesbar sind. Selbst mit meiner Lesebrille tu ich mir schwer und Freunde, die gut sehen, haben ebenfalls Schwierigkeiten, alles zu entziffern.

Jetzt könntest du einwenden, die Verpackung zeigt uns ohnehin in schönen Bildern den Inhalt ... meistens. Ja, antworte ich dir, doch meistens ist das gelogen.

Was will ich damit eigentlich bezwecken? Nun ja, viele Inhaltsstoffe möchte ich vermeiden. Zum Beispiel chemische Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, Glutamate, zuviel Zucker, synthetische Süßstoffe, raffinierte Öle und Fette, nicht natürliche Aromen und Farbstoffe, und, und, und ...

Doch es geht mir wie vielen anderen Kunden auch, ich kann das klein gedruckte am Etikett, auf der Verpackung nicht entziffern. Tausende Produkte werden in der Werbung und auf der Verpackung scheinbar als gesund und natürlich angepriesen. Doch wenn man das Kleingedruckte liest, offenbart sich oft, wenn auch nicht immer, die Wahrheit und die weicht vom Erscheinungsbild mehr oder weniger weit ab.

So wird, nur um ein Beispiel anzuführen, die Kindermilchschnitte als idealer und bekömmlicher Snack für Kinder zwischendurch beworben. Doch auf Grund des hohen Zucker- und Fettgehaltes sind die Milchschnitten gerade für Kinder ungeeignet wenn nicht kontraproduktiv für gesunde, nachhaltige Ernährung. Ausserdem sind sie fast geschmacklos!

Bei den Zutatenlisten (Indegrienzien) muss man wissen, dass diese prozentuell abfallend angeführt werden. Also jene Zutaten, die im Produkt am meisten vorhanden sind, sind zuerst, jene Zutaten die am wenigsten vorhanden sind, zuletzt.

Es gibt Supermärkte, welche Einkaufswagen mit Lesenlupen haben. Ich will mich ja nur eingehend über die Produkte informieren, das ist mein gutes Recht!

Johannes, am 23.11.2017



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