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.. koch gesucht

DIE KRISE IN GASTRONOMIE & HOTELERIE

Die Gastronomie und Hotelerie steckt tief in der Krise. Sie bekommen kaum mehr Personal, auch kaum mehr Lehrlinge. Die Berufe rund um Küche und Restaurant sind nicht sehr begehrt. Nachtarbeit, Wochenendarbeit, geringe Löhne, Stress und damit kaum familienfreundlich sind die Argumente, warum die Betriebe nur schwer entsprechendes Personal finden.

Doch die Kehrseite der Medaille sieht anders aus und ich weiss es, da ich viele, viele Jahre als Konditor, Patissier, Koch, Kellner und Sommelier gearbeitet habe. Für mich war die Gastronomie der schönste Job der Welt!

Durch die hervorragende Ausbildung bei uns in Österreich (aber auch in Deutschland) ist heimisches Gastronomie- & Hoteleriepersonal weltweit gesucht! Kaum ein Spitzenhotel in dem nicht Österreicher und/oder Deutsche in Spitzenpositionen arbeiten.

Vor allem Koch, Konditor und Patissier sind Berufe, in denen man sich voll entfalten und seine Kreativität ausleben kann. Kein anderer Beruf bietet das!

Interessierten mit guter Ausbildung haben nicht nur Jobs in aller Welt, sondern auch Traumgagen in Aussicht. Sei es in einem Spitzenhotel oder Restaurant in den Metropolen der Welt, einem weltweit operierenden Cateringunternehmen oder auf einem Kreuzfahrtschiff.

Keine anderen Berufe bieten soviel an Vielfalt und Möglichkeiten wie in der Gastronomie und Hotelerie. Und wer etwas pragmatischer möchte, kann auch in Grossküchen zu Hause Karriere machen.

Doch was man tun muss, ist arbeiten! Und hier glaube ich, scheitert es bei vielen Jugendlichen, die bequemere Jobs vorziehen. Doch sie versäumen sehr viel in ihrem Leben!

Johannes, am 22.4.2018





.. heimisches superfood

HEIMISCHES SUPERFOOD

Zunächst, ich mag den Begriff "Superfood" nicht sonderlich, denn es ist fast alles an Obst und Gemüse aus biologischem, nicht genveränderten und nicht aus Massenanbau, sogenanntes "Superfood" (siehe auch die Rubrik "Superfood" auf ISS-XUND!).

Auch die vielen euphorischen Berichte über "Superfood" aus fernen Ländern, wie Avocados, Goji-Beeren, Moringa Blätter, Chia-Samen etc. finde ich kontraproduktiv, denn das für uns Mitteleuropäer beste "Superfood" wächst bei uns im Garten!

Wir brauchen nicht weit zu blicken, denn Knoblauch, Sauerkraut, Maroni, Kren (Meerrettich), Leinsamen, Kohl, Walnüsse und auch Äpfel (besonders die alten Sorten), aber besonders Wildkräuter gibt es überall. Achten sie nur darauf, dass es aus biologischem Anbau stammt.

Denn, so gut die exotischen "Superfoods" auch sein mögen, immer wieder kommen Lieferungen zu uns, die sehr hohe Anteile an Spritzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pestizide, ... zB. Monsantos "Round Up") aufweisen und verdammt viel Schaden im menschlichen Körper anrichten können. Dagegen helfen keine Vitamine, ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffe und ähnliches.

Bei uns braucht man nur wochentags am Markt gehen, da wird es angeboten, ein "Superfood" neben dem anderen. Wie heisst es so schön: "A apple a day, keeps the doctor away!" ... Sie brauchen nur zuzugreifen ;-)

Johannes, am 15.4.2018





.. frohe ostern!

DIE MARKTSAISON BEGINNT WIEDER!

Das Wintergemüse verschwindet langsam von den Marktständen der Stadt, statt dessen kehren junge Wildkräuter, Löwenzahnblätter, Spinat, Bärlauch, Brennessel und der erste Salat zurück. Der Frühling ist da und das Angebot von frischem Gemüse wird wieder grösser ... wie alle Jahre.

Es sind dann immer besondere Momente, wenn man in der Küche die ersten Frühlingsboten zum Kochen verwenden kann. Die Speisen werden leichter, bunter und duftiger.

Im Winter trinke ich viel gepresste Säfte aus Äpfel, Karotten, Sellerie, Ingwer, etc. Im Frühling ist die Saftpresse dann nicht mehr so oft in Betrieb. Im Frühling freue ich mich auf Smoothies, gemacht mit den jungen, frischen Gemüsen, Blättern und Kräutern.

Es hat heuer sehr lange gedauert, bis die Vegetation wieder in Gang gekommen ist. Hoffen wir, dass das Wetter passt und die Bauernmärkte uns jeden Tag mit neuen Köstlichkeiten aus Feld und Wiese verwöhnen. Es ist nicht nur sehr gesund und bekömmlich, das Frühlingsgemüse, es schmeckt auch verdammt gut - besonders nach einem so langen Winter!

Johannes, am 9.4.2018





.. frohe ostern!

FROHE OSTERN ...

Frohe Ostern allen meinen Lesern! Diesmal verbringe ich Ostern in Bremen. Bei Schwarzwälderkirschtorte und Kaffee bei Knigge, frischen Austern und Blanc de blanc bei Gosch und Labskaus im Platzhirsch. Aber es ist kalt, verdammt kalt. Es kommen deswegen kaum Frühlingsgefühle hoch ...

Bremen ist eine wunderschöne Stadt, sicher Thema für eins meiner nächsten Reiseartikel. Nicht nur architektonisch, auch kulinarisch bietet die Stadt im Norden Deutschlands viel.

Heuer wartet alles auf den Frühling. Auch mein Motorrad ist schon vorbereitet für die erste Ausfahrt, welche die Kälte bisher verhindert hat. Ich freue mich auf die nächsten Tage und Wochen, wo es angeblich, laut Wetterdienst, frühlingshafter, also wärmer, werden sollte.

Verbringen sie die Ostertage trotz Kälte gut, verwöhnen sie sich kulinarisch, ich wünsche ihnen jedenfalls ein Frohes Osterfest!

Johannes, am 1.4.2018





.. mineralwasser

HEIMISCHES WASSER IST SCHICK ...

Ein neuer, fragwürdiger Trend hat uns erreicht. Immer stärker werden Mineralwässer aus fernen Ländern und entlegenen Regionen bei uns gekauft. Z.B. Mineralwässer von Norwegen, den Fidji Inseln oder Japan. Wahre Exoten und tatsächlich schon wegen des hohen Preises keine Massenartikel.

Doch viele meinen, es sei schick sich mit einer Flasche Voss, Fiji, Fillico, Ty Nant oder Veen Velvet zu sehen lassen. Im Grunde ist es nur ein teures und dekantes Unterfangen.

Denn grundsätzlich ist unser Leitungswasser wohl eins der besten Wasser der Welt. Glauben sie mir, ich weiss wovon ich spreche, denn ich habe in Gegenden gelebt, wo man Trinkwasser in Kanistern kaufen musste, da das aus der Leitung nicht zum Genuss geeignet war. Wieder zu Hause angekommen, waren ein paar kühle, frische Gläser Leitungswasser eine ganz besondere Freude.

Alles was wir benötigen, ist eine Glasflasche ... auch für unterwegs ... die wir mit unserem Leitungswasser immer und überall auffüllen können. Ich finde genau das ist schick!

Vor allem vermeidet man lange Transportwege, die natürlich nicht notwendig sind und die Umwelt belasten.

Und wer etwas mehr Geschmack von seinem Trinkwasser erwartet, der kann es ja mit Zitrusfrüchten, Gurken oder frischen Beeren (unbedingt bioloisch!) aufpeppen. Und damit ist man nicht nur schick unterwegs, sondern zeigt auch Geschmack!

Johannes, am 24.3.2018





.. buschenschank in der steiermark

DER FRÜHLING KOMMT!

Obwohl es noch kalt ist und es dieses Wochenende Schnee gibt, ist das Frühjahr nicht mehr weit. Untrügliches Zeichen für jene Zeit, in der es wieder wärmer wird, ist die Öffnung der ersten Buschenschanken in der Steiermark.

Zeit wird´s, wo man wieder draussen sitzen kann, eine der berühmten steirischen Brettljausen isst und das eine oder andere gute Glas steirischen Wein verkostet.

Bis Ende Oktober geht die Buschenschank-Saison. Und sie sind in allen Gesellschaftsschichten äusserst beliebt. Die kleinen Schänken mit ihren deftigen, selbst gemachten Speisen und regionalen Weinen. An schönen Tagen und an Wochenenden empfiehlt es sich zu reservieren, da man sonst oftmals keinen Platz bekommt.

Welche die besten sind? Man sagt jene, wo keine grossen Parkplätze sind, wo keine Autos mit städtischen Nummerntafeln davor stehen, die keine grossen Hinweisschilder haben ... jene die etwas abseits und versteckt liegen. Dort kann man noch die Ursprünglichkeit und die traditionellen Genüsse des Landes erleben.

Jetzt muss er endlich kommen, der Frühling ... der Buschenschank-Frühling!

Johannes, am 17.3.2018





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