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.. eiswein

HEUER KEIN EISWEIN AUS DEM BURGENLAND

Heuer gibt es keinen Eiswein aus dem Burgenland. Grund ist der zu warme Winter. Die Trauben müssten nicht nur gefroren geerntet, sondern auch gepresst werden. Das ging heuer nicht. Weinliebhaber können sich aber immerhin über qualitativ hochwertige Süßweine aus dem Burgenland freuen. Die Süßtraubenernte fiel heuer nämlich qualitativ und auch mengenmäßig sehr gut aus.

Für die Eisweinproduktion – die übrigens schon seit der Antike bekannt ist – ist eine Mindesttemperatur von minus sieben Grad Celsius nötig. Diese muss aufgrund der Produktionsmethode über mehrere Stunden gewährleistet sein.
(kurier.at)





.. regenbogentorte

JEDES JAHRZEHNT HAT SEINE TORTE

Pure Butter wird schaumig aufgeschlagen, dazu kommt löslicher Kaffee und Staubzucker: Eveline Wild kann sich noch gut erinnern, wie ihre Oma die Buttercreme für die Mokkacremetorte zubereitete. "Die Creme hat dann immer geknirscht zwischen den Zähnen, weil sich der Zucker nicht aufgelöst hat", erinnert sich die 37-jährige Konditor-Weltmeisterin und Fernsehköchin.

Heute enthalten Tortencremes meist wesentlich weniger Fett – der Zeitgeist macht vor der Backwelt nicht Halt. Das gibt Gelegenheit zu einer kulinarischen Zeitreise: "Im Rückblick sieht man manche Entwicklungen viel klarer. Viele Trends beziehen sich aufeinander, es gibt Wiederholungen und Wellenbewegungen", erklärt die Münchener Kochbuchautorin Tanja Dusy. "Jedes Jahrzehnt ist durch eine Lebenshaltung geprägt"

So gesehen ist die Buttercreme von Wilds Oma typisch für die Nachkriegszeit. Fett ist nicht nur Geschmacksträger, sondern auch nahrhaft. Zu besonderen Anlässen gab’s daher in vielen Familien Schwarzwälder Kirsch-, Mokkatorte oder Streuselkuchen. Auch heute noch: "Solche Rezepte tauchen durch die Jahrzehnte in Kochbüchern und -heften auf. Das Prinzip blieb immer gleich."

Klassiker werde es immer geben, glaubt Wild. "Aber man muss sie verändern dürfen." Backen sei keine Religion,es lebe von Kreativität und Ideen. "Welche Nüsse man lieber verwendet, ist nicht so wichtig. Jedes Rezept hat Vor- und Nachteile, schmecken muss es." Sie selbst kreiert gern Süßes, das "traditionell angehaucht ist, aber neu interpretiert wird".

In den 1970er-Jahren wurden viele Rezepte einfacher, weil oft die Zeit für aufwendiges Backen fehlte – Stichwort Malakofftorte, die gar nicht gebacken werden musste. Backtrends der 1980er-Jahre wie Karottentorte oder Zucchinikuchen waren dafür eher dem steigenden Gesundheitsbewusstsein geschuldet, vermutet Dusy. Dann wurde die Welt offener und die Kuchen exotischer. Wer in den 1990ern Neues ausprobieren wollte, mischte Kokosmilch, Mango oder Chili unter den Teig.

Und im neuen Jahrtausend? Die süßen US-Importe Muffin, Cupcake und Brownie halten sich nun schon seit Jahren hartnäckig. Daneben wechseln sich oft gleich mehrere Trends immer schneller ab. "Die Dinge sind zuletzt individueller, kleinteiliger und komplexer geworden", sagt Dusy. "Es gibt für jede Zielgruppe Angebote." Egal, ob traditionell, vegan, gesund und ohne Gluten oder kunstvolle Motivtorte. Wild: "Es ist bunter geworden. Viele Konditor-Utensilien sind heute für die breite Masse erhältlich." Im Moment begeistern übrigens Rainbow-Kuchen oder Pinata-Torten, aus der beim Aufschneinden bunte Schokolinsen kullern, die Back-Communities. Und da ist in manchen Rezepten wieder die gute, alte Buttercreme gefragt.
(kurier.at)





.. kitkat aus rosa schokolade

ERSTES KITKAT AUS ROSA SCHOKOLADE

Erstmals seit Jahrzehnten kommt ein neuer Schokoladen-Typ in den Handel. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestle verkauft ab Freitag in Japan und Südkorea den Schokoriegel KitKat in einer Variante aus rosa Ruby-Schokolade. Das Produkt werde aus Ruby-Kakaobohnen hergestellt und habe deshalb ohne Zusatzstoffe eine rosa Farbe und einen beerenähnlichen Geschmack.

Die Schokolade wurde vom Schweizer Hersteller Barry Callebaut in mehr als zehnjähriger Arbeit entwickelt und im vergangenen September vorgestellt. Bisher wurden lediglich dunkle Schokolade, Milchschokolade und weiße Schokolade verarbeitet.

Ein Ruby-KitKat-Riegel kostet umgerechnet 3,60 Dollar (2,95 Euro). Nestle ist bemüht, mit innovativen Produkten ein exklusiveres Marktsegment zu erschließen. Der Konzern hatte am Montag den Verkauf des US-Süßigkeitengeschäfts an den Nutella-Hersteller Ferrero für 2,8 Mrd. Dollar bekanntgegeben.

Kepler-Cheuvreux-Analyst Jon Cox erwartet, dass Ruby-Schokolade ein Nischenprodukt für besondere Gelegenheiten bleiben und einen Marktanteil von weniger als fünf Prozent erreichen dürfte. Nestle lanciert die KitKat-Riegel mit Blick auf den Valentinstag vom 14. Februar.
(kurier.at)





.. bananen mit essbarer schale

BANANEN MIT ESSBARER SCHALE ENTWICKELT

In Japan werden erstmals Bananen verkauft, die nicht mehr geschält werden müssen. Die sogenannten Mongee-Bananen können komplett verzehrt werden und sollen noch dazu kleine Vitaminbomben sein. Einen kleinen Haken gibt es allerdings.

Um eine essbare Bananenschale zu entwickeln, haben einige Obstbauern aus Japan eine gefinkelte Methode erarbeitet. Bananensetzlinge werden auf minus 60 Grad heruntergekühlt, dann eingepflanzt und wieder aufgetaut. Dadurch ist es möglich, dass Bananen beim kühlen japanischen Klima gedeihen, außerdem beschleunigt sich deren Entwicklung.

Die Frucht soll deutlich süßer schmecken als eine herkömmliche Banane. Am besten schmeckt sie, wenn die Schale bereits braune Flecken aufweist. Da die Schale leicht bitter schmeckt, empfiehlt der Produzent, die Banane in Scheiben zu schneiden und so zu genießen.

Der Hersteller D&T Farms ist übrigens auch sehr stolz darauf, dass die Banane wertvolle Nährstoffe, wie Vitamin B6 und Magnesium enthält. Doch ob tatsächlich einmal viele Menschen in den Genuss der Mongee-Banane kommen, bleibt abzuwarten. Derzeit werden nämlich nur zehn Stück pro Woche verkauft – und zwar um einen Stückpreis von knapp fünf Euro.
(krone.at)





.. dessert von cédric grolet

SIEHT AUS WIE EINE MADARINE, IST ABER KEINE

Warum alle dieses Dessert essen wollen: Im Pariser Gourmet-Tempel Le Meurice serviert Cédric Grolet eine ganz besondere Mandarine.

Er gilt als der angesagteste Patisserie-Chef der Welt: Cédric Grolet. Obwohl er bereits seit 2013 im Gourmet-Tempel Le Meurice an der Seite von Star-Koch Alain Ducasse steht, zieht er jetzt die Aufmerksamkeit von Feinschmeckern auf der ganzen Welt auf sich. Nicht zuletzt dank 780.000 Fans, die seine Kunstwerke auf seinem Instagram-Account bewundern. Der Zuckerbäcker sorgt mit seinen technischen Spielereien für eine optische Täuschung und eine wahre Geschmacksexplosion am Teller – und sorgt für einen ungeahnten Hype um seine Früchte.

Auf den ersten Blick sehen die Desserts wie perfekte kleine Früchtchen aus, in Wahrheit handelt es sich bei der Hülle um lackierte weiße Schokolade, im Inneren offenbahren sich eine Ganache und ein Fruchtkern. Klingt simpel, sorgt aber derzeit für Lobeshymnen unter den Gästen.
(kurier.at)





.. schlumberger kristall

TEUERSTE SEKTFLASCHE KOMMT AUS ÖSTERREICH

Bei der "Licht ins Dunkel"-Benefizgala wurde eine Schlumberger-Sektflasche für 10.000 Euro ersteigert.

Die drei-Liter-Doppelmagnum-Flasche gilt als funkelndes Einzelstück auf der Welt: In Handarbeit wurde eine Schlumberger-Sektflasche mit 6.600 Swarovski-Kristallen besetzt und in einem Wettstreit Dienstagabend für den guten Zweck versteigert.

Mit einem Startgebot von 1.200 Euro ausgerufen, kletterte der Preis für die außergewöhnliche Sektflasche bei der Licht ins Dunkel Benefiz-Gala rasant höher. Schließlich wurde sie um das Höchstgebot von 10.000 Euro versteigert – und stellt damit einen weltweiten Rekord ein.

Die Flasche wurde von den Experten in Wattens in minutiöser Kleinarbeit in über 26 Arbeitsstunden verziert. Schlumberger füllte in die Flasche eine Cuvée aus 60 Prozent Chardonnay und 40 Prozent weiß-gepressten Pinot Noir-Trauben – der Sekt lag neun Jahre auf der Hefe.

Eine kleinere Version der Flasche (0,75 Liter) mit 2.025 Swarovski-Steinen wird in limitierter Auflage à 175 Stück auf Anfrage erhältlich sein.
(kurier.at)





.. paul bocuse

STARKOCH PAUL BOCUSE GESTORBEN

Der französische Starkoch Paul Bocuse ist tot. Er wurde 91 Jahre alt. Er starb im Alter von 91 Jahren, wie der französische Innenminister Gerard Collomb am Samstag auf Twitter mitteilte. Zuvor hatten französische Medien den Tod unter Berufung auf Angehörige gemeldet. Bocuse galt als der "Papst der französischen Küche", der Gastronomieführer "Gault&Millau" nannte ihn "Koch des Jahrhunderts".

Sein Drei-Sterne-Tempel L'Auberge du Pont de Collonges bei Lyon galt als Pilgerort für Gourmets aus aller Welt. Paul Bocuse schlug in der französischen Spitzengastronomie so ziemlich alle Rekorde.

Der Spitzenkoch wurde weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus zur Ikone der verfeinerten Lebensart mit exquisiten Speisen und Getränken. Bocuse gehörte zu den Vertretern der "Nouvelle Cuisine", eine Bewegung damals junger Köche, die die französische Küche entstauben wollten. Einfache Zubereitung, frische Zutaten, Regionalität - das waren die Grundlinien.

Innenminister Gerard Collomb, Ex-Bürgermeister von Lyon, schrieb auf dem Kurznachrichtendienst: "Paul Bocuse ist tot. Die Gastronomie trauert. Monsieur Paul war Frankreich. Einfachheit und Großzügigkeit. Vorzüglichkeit und die Kunst zu leben. Der Papst der Gastronomen hat uns verlassen." Bocuse stammt aus Collonges-au-Mont-d'Or in der Nähe von Lyon.

Bocuse hatte seit Jahren an Parkinson gelitten. Sein berufliches Leben war gepflastert mit Auszeichnungen. Privat hatte er in seinen Memoiren zu seinem 80er verraten, dass er gleichzeitig drei Haushalte mit drei Frauen führt.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den Verstorbenen als "die Inkarnation der französischen Küche" gewürdigt. "Sein Name steht in der französischen Küche für Großzügigkeit, für Respekt der Traditionen und auch für seinen Einfallsreichtum."

Die französische Gastronomie verliere "eine mythische Figur, die sie in großer Form geprägt hat", teilte er am Samstag mit. Alle Köche weinten um ihn, "im Elysee und in ganz Frankreich. Aber sie werden seine Arbeit fortsetzen."
(kleinezeitung.at)





.. ampelkennzeichnung

SO SCHUMMELN KONZERNE PIZZA, CHIPS & CO. „GESUND“

In Europa streiten Verbraucherschützer und Hersteller seit Langem über die Einführung einer sogenannten Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel. Anfangs stellten sich Konzerne noch quer und wollten die Ampelkennzeichnung verhindern. Grund dafür: Eine rote Ampel wirke für die Verbraucher abschreckend. Jetzt scheinen es sich die großen Ernährungskonzerne plötzlich anders überlegt zu haben und legten Pläne für eine sogenannte Industrie-Ampel vor – mit der sogar Pizza oder Chips gar nicht mehr so ungesund scheinen.

Mondelez, Coca-Cola, Mars, Nestle, Pepsi und Unilever hatten schon im vergangenen Jahr einen Vorstoß für eine "weiterentwickelte Farbkennzeichnung" für Lebensmittel angekündigt. Grundlage ist die sogenannte Ampelkennzeichnung, die in Großbritannien und Frankreich bereits verwendet wird. Sie zeigt in der Signalfarbe Rot auf der Packung an, ob ein Produkt viel Zucker, Fett oder Salz enthält. Diese Zutaten können bei Verzehr in großen Mengen Fettleibigkeit und Gesundheitsprobleme fördern.

Konzerne wollen mit Angaben zur Portionsgröße schummeln! Vermutlich deshalb reichten große Konzerne kurzerhand eigene Vorschläge für die Nährstoff-Ampel ein – mit der Pizza, Chips und Co. plötzlich gar nicht mehr so ungesund wären. Die Pläne, die von den Konzernen selbst eingereicht wurden, orientieren sich lediglich an Angaben zu den Nährwerten einer Portion. Wie viel das genau ist, will nun jeder Hersteller selbst festlegen.

"Prinzipiell begrüßen wir eine Ampel-Kennzeichnung sehr, da die Farbkodierung grün, orange und rot für den Verbraucher sehr übersichtlich ist", so die Ernährungswissenschaftlerin Birgit Beck von Verein für Konsumenteninformation im Gespräch mit krone.at. Kritisiert wurde jedoch, dass das vorgeschlagene System weniger strikt und aussagekräftig sei. Demnach würden Portionsgrößen im unrealistischen Maß verkleinert werden, um möglichst wenige Produkte mit der Warnfarbe Rot zu kennzeichnen.

Der Trick: Die Original-Ampel springt bei Zucker auf Rot, sobald ein Produkt mehr als 15 Prozent Zucker enthält. Um dies zu verhindern, werden von den Konzernen einfach kleinere Portionsgrößen angegeben.

"Es macht keinen Sinn, Kalorien-Angaben zu Portionsgrößen zu machen, die nicht der Gesamtgröße des Produktes entsprechen", so Beck weiter. Die Organisation Foodwatch nannte als Beispiel Frühstücks-Zerealien der Marke Nesquik. Die Angabe zum Zucker sei in Großbritannien rot unterlegt, mit dem vorgeschlagenen System sei dasselbe Produkt mit derselben Zuckermenge aber nur noch gelb. Nutella stehe nach dem britischen System bei Fett, gesättigten Fettsäuren und Zucker auf Rot. Mit dem Herstellervorschlag wäre indes alles gelb.
(krone.at)





.. künstliches fleisch?

IST KÜNSTLICHES FLEISCH DIE ZUKUNFT?

Experten rechnen damit, dass in drei Jahren die erste Generation von In-Vitro-Fleisch ausgeliefert wird. Das unter dem Namen Wiesenhof bekannte deutsche Geflügelfleischunternehmen PHW steigt in die Entwicklung von künstlich hergestelltem Fleisch ein. An dem israelischen Start-up Supermeat habe die Firma eine Minderheitsbeteiligung erworben, sagte PHW-Vorstandsvorsitzender Peter Wesjohann der Deutschen Presse-Agentur. "Wir sehen unsere Beteiligung als strategische Partnerschaft", erklärte Wesjohann.

Er gehe davon aus, dass es in einigen Jahren eine Nachfrage nach künstlich erzeugtem Fleisch geben werde, ähnlich wie nach veganen Fleischersatzprodukten. Wie hoch die PHW-Beteiligung an dem israelischen Unternehmen ist, sagte er nicht. Weitere Investoren kommen unter anderem aus den USA.

Supermeat-Geschäftsführer Ido Savir sagte, er rechne damit, in drei Jahren die erste Generation von künstlich erzeugtem Fleisch an Restaurants liefern zu können. "Der nächste Schritt wäre, in weiteren zwei bis fünf Jahren die Produktion auf einen industriellen Maßstab zu vergrößern, um Supermärkte und den Lebensmittelhandel zu versorgen."

Der Vorteil künstlich erzeugten Fleisches, das auch In-Vitro-Fleisch genannt wird, liege in der Effizienz und der Chance, damit den hohen Ressourcenbedarf für die Fleischerzeugung zu verringern. Savir verwies auf Studien, wonach sich mit Fleisch aus Petrischalen der Ausstoß klimaschädlicher Kohlendioxid-Emissionen sowie der Verbrauch von Land und Wasser senken ließen. Das künstliche Fleisch wird erzeugt, indem tierische Muskelzellen im Labor wachsen. Derzeit wird vor allem in den USA und den Niederlanden an der Technik geforscht.

Allerdings ist nach einer jüngsten Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) die Herstellung des Labor-Fleisches aufwendig und nur in geringen Mengen möglich. Doch die Forscher stellten auch fest, dass In-Vitro-Fleisch dabei helfen könnte, Probleme des Fleischkonsums mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung, den Klimawandel und den Tierschutz zu lösen.

Laut der Studie sieht ein Teil der Verbraucher in künstlich erzeugtem Fleisch eine von vielen möglichen Alternativen zur konventionellen Fleischproduktion. Auf Widerstand stoße In-Vitro-Fleisch aber bei denen, die auf eine Verringerung des Fleischkonsums und den ökologischen Umbau der Landwirtschaft setzen.
(kurier.at)





.. eckige weinfässer

ECKIGE WEINFÄSSER

Wie eckige Weinfässer den Winzern helfen sollen - Es muss nicht immer rund sein: Ein deutscher Lehrer erfand ein eckiges Weinfass aus Edelstahl und Holz. Es sieht aus wie ein kleiner Kasten, an Wein denkt der Betrachter sicher nicht. Thomas Lutz, ein deutscher Tischler und Berufsschullehrer, hat ein eckiges Weinfass aus Edelstahl und Holz konstruiert.

Laut dem 56-jährigen Erbauer handelt es sich keinesfalls um einen Marketing-Gag, wie die dpa berichtet. Die neue Form mache es möglich, beim Holzverbrauch, beim Lagern und beim Transport erheblich zu sparen. Weil die Fässer häufiger verwendet werden könnten, müsse man zum Beispiel weniger Bäume schlagen, erzählt Lutz. Das spart den Winzern Geld. Für sein Fass erhielt der Pfälzer den Designpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Experten zeigen sich dennoch skeptisch: Laut dem "Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz für wein- und gartenbauliche Berufsbildung" hätten Untersuchungen zu viereckigen Fässern gezeigt, dass diese nicht dicht blieben. Auch die mangelnde Stabilität könnte ein Problem sein.
(kurier.at)





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