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.. the dalmore 45 yo

DIESER WHISKY KOSTET 11.600 EURO

Zweierlei persönlich ausgewählte Fässer, in denen der Whisky ganze 45 Jahre lang lagern und reifen durfte - das sind die Eckdaten, die für Whisky-Experten den Preis des neuen "The Dalmore 45 YO" durchaus rechtfertigen. Damit fand das edle Destillat aus dem Hause der renommierten schottischen Destillerie auch die Zustimmund von Master-Destiller Richard Paterson, der seit 50 Jahren in der Whisky-Welt zuhause ist und als einer der bekanntesten Destillateure weltweit gilt.

Der Whisky lagert zuerst, wie alle Destillate von Dalmore, in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Dann wird er in seltene Portweinfässer aus 1961 und 1963 des portugisischen Weinguts W&J Grahams umgefüllt. Die derart gereifte Spirituose bekommt dadurch Aromen wie Mandel, Kaffee, Bitterschokolade, Äpfel und Datteln.

Nur 500 Flaschen wurden von dem edlen Whisky abgefüllt, für Österreich und Deutschland sind gemeinsam nur zehn Flaschen erhältlich. Wer ihn verkosten will, hat dazu etwa in der Bar "26 Grad East" im Wiener Hotel Hansen Kempinski Gelegenheit.

Der teuerste Whisky ist der Neue aus dem Hause Dalmore bei weitem nicht. Doch andere Whiskys aus dieser Destillerie zählen zu den teuersten der Welt. Die Rarität "Dalmore Trinitas" verkaufte sich 2011 um 136.000 Euro. Auch der "Dalmore 62" erzielte im selben Jahr einen hohen Preis. 145.000 Euro legte ein chinesischer Geschäftsmann für die Flasche hin, die 1943 abgefüllt worden war. Zuvor hatten die verwendeten Whiskys etwa 100 Jahre lang in Fässern gelagert.

Das Prädikat des teuersten Whiskys trägt seit April allerdings der Single Malt Whisky Macallan 1926. Am Flughafen in Dubai wurden von einem anonymen Sammler 1,2 Millionen Euro bezahlt. 60 Jahre hatte er in Sherry-Fässern gereift, nur 40 Flaschen wurden 1986 abgefüllt.
(thedalmore.com)





.. feijoa

DIE AVOCADO-GENERATION HAT EINE NEUE LIEBLINGS-FRUCHT

Neu ist die Guave zwar nicht, aber jetzt scheint sie mit ihrem zweiten Namen Feijoa ein Revival zu erfahren. Getränkehersteller sind schon vor einigen jahren auf die Frucht aufmerksam geworden, die sich wie eine Kiwi löffeln lässt. Also perfekt für die Avocado-Generation, die möglichst wenig Aufwand für das Kochen betreiben möchte.

Der immergrüne Strauch stammt ursprünglich aus Brasilien und ist besser bekannt als Guave: Auch die schönen rosafarbenen Blüten der anspruchslosen Pflanze sind essbar. Eine hohe Bekanntheit hat die Guave unter ihrem Namen Feijoa in Neuseeland, wo sie von Mitte März bis Juni Saison hat. Die grüne ovale Frucht erinnert optisch an eine birnenförmige Avocado, schmecken tut sie aber wie eine Mischung aus Erdbeeren, Guave, Ananas, Zitrone und Quitte.

Der Feijoa werden übrigens gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben: So soll sie entzündungshemmend, immunstärkend, gut für die Verdauung und sogar stimmungsaufhellend sein. Gute Nachricht für all jene, die nach dem Kauf nicht sicher sind, was sie mit der Frucht anstellen sollen: Sie lässt sich ohne Qualitätsverlust bis zu ein Jahr lang einfrieren!
(kurier.at)





.. steirer hot-dog

IN GRAZ GIBT’S DAS WELTBESTE HOTDOG!

Wer hätte das gedacht! Ein Starkoch, dessen Berliner Restaurant vom Guide Michelin mit zwei Sternen bewertet wurde, der auf der ganzen Welt kocht und isst, hat das beste Hotdog in Graz gefunden: Die Rede ist von Tim Raue und dem „Steirer Hot Dog“ vom „Stand 5“ am Hauptplatz. „Eine richtige Sauerei! Das beste, das ich je gegessen habe“, gesteht Raue. „Das muss jedes Mal sein, wenn ich in Graz bin!“ Und das kommt in letzter Zeit öfter vor. Der TV-Koch ist nämlich fast unbemerkt in die Stadt gezogen und lebt jetzt mit seiner Frau, einer Grazerin, hier.

Über so viel Lob freut sich natürlich Standl-Betreiber August „Gustl“ Krivec. „Die Grundidee war es, die Steiermark in einen Hotdog zu verpacken. Die Zutaten sind ähnlich wie bei einer Brettljause und kommen alle aus der Region!“ Konkret bedeutet das eine geräucherte, mit Käse gefüllte und mit Speck ummantelte Bratwurst, frischer Kren, Kernöl-Mayonnaise, Zwiebeln und Salat in einem Weckerl. Und das kommt so gut an, dass es sich andere Standl-Betreiber schon abgeschaut haben. „Ich hab meinen Hotdog schon bei ein paar Konkurrenten gesehen“, verrät Krivec. „Die genaue Rezeptur hat aber noch keiner geschafft!“
(grazer.at)





.. döner aus der dose

DÖNER AUS DER DOSE

Brauchen wir wirklich ein Kebap aus der Dose? Deutsche Bäcker setzen auf "Döner for one": Der Klassiker kommt jetzt aus der Dose.

4,90 € – so viel kostet das Kebap aus der Dose. Kalb, Pute, Sauce, Brot und Krautsalat werden gemeinsam erhitzt und können dann gleich verzehrt werden. Öffnet man die Dose, dann soll die Form eher an einen Burger in Dosenform erinnern, berichten deutsche Medien. Kebap-Fans freuen sich über die neueste Erfindung: Ab jetzt können sie rund um die Uhr zu Hause ein Kebap essen und müssen nicht mehr zu einem Imbissstand gehen.

Hinter der Innovation steckt kein industrieller Großbetrieb, sondern die Bäcker Walter und Gregor Kraft aus dem hessischen Trebur haben das Konserven-Fastfood erfunden. Die Dose backen die Bäcker nach dem Befüllen kurz bei 180 Grad Celsius im Ofen. Für die Bäcker lohnt sich das Geschäft, denn der Inhalt der Dose wird so für ein ganzes Jahr haltbar gemacht.

Allerdings handelt es sich nicht um ein Kebap "mit allem", denn Knoblauch und Zwiebel würden mit der Zeit stark nach Schwefel riechen. Die Redaktion des deutschen Magazin Galileo hat das Kebap getestet.

 Video: Der Döner aus der Dose - schmeckt das wirklich? | Galileo | ProSieben.
(kurier.at)





.. schokolade

KAKAO-ANBAU VERBRAUCHT MEHR WASSER ALS RINDFLEISCH-PRODUKTION

Schlechte Nachricht für Naschkatzen und Coffeeholics: Eine aktuelle Statistik zeigt auf, dass zu den Top-5 Lebensmitteln mit dem höchsten Wasser-Verbrauch auch Schokolade und Kaffee gehören.

Die Redaktion von Warenvergleich.de analysierte, wie viel Wasser Lebensmittel für ihre Herstellung benötigen und erstellte eine Rangliste. Kakaobohnen sind jene Lebensmittel mit dem höchsten Wasserverbrauch: Für die Ernte und Aufbereitung von einem Kilo Bohnen müssen 27.000 Liter Wasser aufgewendet werden. Die Produktion von Rindfleisch rangiert erst auf dem dritten Platz. Wobei die Fleischherstellung generell viel Wasser benötigt: Die Produktion von Schweinefleisch braucht 4.730 Liter, Geflügel 4.000 Liter pro Kilogramm.

Bei jenen zehn Lebensmitteln mit dem geringsten Wasserverbrauch handelt es sich um Gemüse- und Obstsorten: Karotten, Erdäpfel und grüner Salat sind mit je unter 250 Litern Wasser besonders sparsam. Für die gleiche Menge Wasser, die für ein Kilo Rindfleisch benötigt wird, können rund 140 Kilogramm Paradeiser hergestellt werden. Bei einem Kilo Kaffee sind es 190 Kilo Paradeiser, bei einem Kilo Kakao sogar rund 245 Kilo.

 Wasserverbrauch bei Lebensmittel - die volle Liste.
(kurier.at)





.. fleur de sel

MEERSALZ MIT MIKROPLASTIK VERUNREINIGT

Die zarte Blume des Salzes – das feine fleur de sel verleiht jeder Speise eine elegante Würze. Seit einigen Jahren gibt es einen wahren Hype um die Salzblume, die nur an heißen, windstillen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche entsteht. Wer sich für dieses besonders teure Tafelsalz entscheidet, riskiert gesundheitliche Folgewirkungen: Bereits Anfang des Jahres hatten Wissenschafter der Universität Oldenburg Ergebnisse eines Tests veröffentlicht, wonach alle von ihnen untersuchten fleur de sel-Proben winzige Plastikteilchen enthielten.

Handelt es sich hier um einen alarmierenden Zufallsfund oder um eine echte Gefahrenquelle für alle Konsumenten, die mit Meersalz kochen? Die Konsumentenschützer wählten zwölf Salze aus heimischen Supermärkten aus – darunter ein fleur de sel und ein österreichisches Steinsalz – und ließen diese in einem international anerkannten Labor untersuchen.

Birgit Beck, Ernährungswissenschafterin im VKI: "Wir haben uns zu dem Test entschlossen, weil wir das Problem der hohen Konzentration von Mikroplastik in den Meeren kennen. Bei Meersalz und Meeresfrüchten ist die Gefahr größer, dass wir Mikroplastik zu uns nehmen als bei Speisefischen, da bei wir normalerweise nur Fische essen, bei denen der Verdauungstrakt entfernt wurde." Das Ergebnis ist durchaus besorgniserregend: In sechs der elf Meersalz-Proben fand das Labor winziges Plastikgranulat oder Teilchen von Plastikfolie.

Nach der Vorbereitung der Proben, der Reinigung und Filtration wurde im Labor per Mikroskopie nach Mikroplastik in Form von Fasern, Granulat und Folie gesucht. Bei den Fasern lagen alle getesteten Salze unter der Bestimmungsgrenze. In vier Meersalzen war jedoch Mikroplastik in Form von Granulat nachweisbar, in zwei Meersalzen war sogar Granulat und Folie nachweisbar. Die meisten Plastikkörnchen bzw. -kügelchen hatten eine Größe von weniger als 0,1 mm - das entspricht der Stärke eines Blatt Papiers. Das als "versteckte Blindprobe" eingeschickte Steinsalz war übrigens frei von Kunststoffpartikeln – mit diesem Ergebnis hatten die heimischen Konsumentenschützer gerechnet. Im fleur de sel (mit 11,98 Euro pro Kilogramm das teuerste der getesteten Salze) konnte das Labor nur geringe Mengen an Mikroplastik nachweisen.

Einen Zusammenhang zwischen Mikroplastik und der Verpackung ließ sich im Test nicht herstellen, die Kunststoffteilchen stammen also definitiv aus dem Meer. "Es gibt bereits Untersuchungen von anderen Lebensmitteln, die ebenso den Verdacht nahelegen, dass Plastikteilchen Teil unserer Nahrungskette sind. Allerdings hängen die Schlüsse, die aus diesen Studien gezogen werden, stark von der jeweiligen Untersuchungsmethode ab." So gab es u.a. eine Studie der State University of New York zum Thema Kunststoffpartikel in Mineralwasser.

Aber was passiert nach der Aufnahme von Mikroplastik in unserem Körper? Scheiden wir es aus oder gelangt dieses in den Blutkreislauf? Die Auswirkungen für den Menschen sind weitgehend unbekannt. Im Tierversuch wurde die Aufnahme kleinster Teilchen bereits nachgewiesen – ebenso Entzündungsreaktionen und Zellschäden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt zwar Entwarnung, regt aber weitere Studien an. Expertin Beck: "Bis wir wissen, ob Mikroplastik unschädlich oder giftig ist, empfehlen wir Alternativen zu Meersalz."
(kurier.at)





.. dunkle schokolade

FREISPRUCH FÜR SCHOKOLADE: WENN NASCHEN, DANN DUNKEL

Ist Naschen gesund? Im Fall von dunkler Schokolade sagt die Forschung mittlerweile: Ja!

Wenn Sie das nächste Mal im Supermarkt vor dem Süßigkeitenregal stehen, greifen Sie zu dunkler Schokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil. „Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Studien, die die positiven Effekte von dunkler Schokolade belegen“, sagt Sandra Holasek von der Med Uni Graz.

Der entscheidende Faktor sind die enthaltenen Flavonoide: Diese sekundären Pflanzenstoffe stecken in hoher Konzentration in der Kakaobohne und finden dadurch ihren Weg in die Schokolade. Diese Stoffe wirken im Körper als Radikalfänger, was bedeutet, dass sie schädliche Stoffe, die durch Umweltgifte (Tabakrauch!) in den Körper gelangen oder durch Stress im Körper entstehen, unschädlich machen.

Diese Flavonoide schützen dadurch unsere Zellen, sie können das Krebsrisiko senken und das Immunsystem fördern. Außerdem hat die Kakaobohne auch positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System: In einer Studie konnte die gesunde Dosis von 7,5 Gramm Schokolade täglich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um 39 Prozent senken.
(kleinezeitung.at)





.. rotwein

WIE SICH ROTWEIN AUF DIE PROSTATA AUSWIRKT

Ein Achterl in Ehren, kann keiner verwehren - dieser Redensart dürfte Medizinern zufolge ein Körnchen Wahrheit zugrunde liegen. Sie fanden nämlich heraus, dass sich der im Rotwein enthaltene Stoff Resveratrol positiv auf die Prostata auswirkt.

Im Westen ist das Prostatakarzinom die häufigste aller Krebsarten. 15 bis 20 Prozent aller Männer sind davon betroffen. In Österreich führt das zu 1.000 Todesfällen pro Jahr. Neben genetischen sind auch umweltbedingte Risikofaktoren an der Entstehung von Prostatakrebs beteiligt. Zu diesen zählen Rauchen, erhöhter Zuckerverzehr und Konsum von rotem Fleisch.

Unter der Leitung von Shahrokh Shariat von der MedUni Wien wurden 17 Studien mit rund 611.000 Patienten von einem internationalen Forscherteam analysiert. Die Erkenntnis: Wenn man ein Glas Rotwein pro Tag trinkt, verringert sich das Risiko, ein Prostatakarzinom zu entwickeln, um 12 Prozent. Weißwein hat allerdings den gegenteiligen Effekt: Moderater Konsum führt zu einer Erhöhung des Risikos um 26 Prozent. Der schützende Effekt von Rotwein tritt allerdings nur auf, wenn man die anderen Risikofaktoren berücksichtigt.

Verantwortlich für die positiven Auswirkungen sind Polyphenole. Die Konzentration dieser Antioxidantien ist im Rotwein zehnmal höher als im weißen. Hintergrund: Polyphenole kommen in der Haut von Trauben vor. Weil die Trauben im Rotwein länger gären können, enthält er eine höhere Polyphenol-Konzentration. Auch bei anderen Erkrankungen und Krebsarten konnten bei der Einnahme von Resveratrol – ein Rotwein-spezifisches Polyphenol – positive Veränderungen verzeichnet werden. Nun wird erforscht, ob diese Erkenntnis auch präventiv therapeutisch – etwa bei Risikogruppen – angewendet werden kann.

Obst, Tee und Rotwein zählen zu den Lebensmitteln mit der höchsten Konzentration von Polyphenolen. Aber es gibt sie auch in vielen anderen Lebensmitteln: Quercetin zum Beispiel (ein bestimmtes Polyphenol) ist in fast allen pflanzlichen Produkten – Früchten, Gemüse, Getreide, etc. – enthalten. Allerdings gibt es auch Polyphenole, die nur spezifisch in einem Lebensmittel vorkommen: Flavone in Zitrusfrüchten, Isoflavone in Sojaprodukten oder Phloridzin in Äpfeln.

Ob die leicht schützenden Effekte von Resveratrol – die immer noch nicht bewiesen werden konnten – die negativen Auswirkungen von (übermäßigem) Alkoholkonsum aufheben können, ist fraglich. Denn auch zu viel Alkohol zu konsumieren, kann schwerwiegende Folgen haben: Psychische Probleme, Schlaganfälle, eine Verfettung der Leber, diverse Krebsarten und viele mehr.

Man muss aber keinen Rotwein trinken, um Resveratrol aufzunehmen - Forschern zufolge ist der Konsum (roter) Weintrauben weit effektiver.
(kurier.at)





.. tauben als lebensmittel

WARUM THAILÄNDER DERZEIT GERNE TAUBEN ESSEN

Um der Taubenplage Herr zu werden, schlägt ein Bezirksvorsteher in Thailand vor, diese auf den Speiseplan zu nehmen. "Die Zahl der Tauben wächst jedes Jahr um das Vier- bis Fünffache. Wenn wir nichts unternehmen, wird sich das Problem verschlimmern", meinte Plaek Thepparak, oberster Behördenvertreter des Bezirks Mueang.

Bewohner in der Provinz Lop Buri erhalten nun zehn Bahrt (0,26 Euro) pro gefangener Taube. Die Tiere kommen dann erst einmal in ein Quarantänezentrum in einer Nachbarprovinz. Unter bestimmten Voraussetzungen sollen die Vögel auch verzehrt werden – "aber nur wenn sie hygienisch sind und gut gekocht werden", sagte Plaek.

In Mueang wurde diese Woche bereits ein Tauben-Kochwettbewerb mit Geldpreisen veranstaltet. Dabei kam unter anderem gebratene Taube mit Papayasalat auf den Tisch.

Plaek beklagt, dass die zahlreichen Tauben Getreidefelder leer fressen. Außerdem beschmutzten sie mit ihrem Kot Regierungsgebäude, historische Bauten, Tempel und Wohnhäuser. "Früher konnten die Menschen Regenwasser trinken, aber heute müssen sie Trinkwasser kaufen, weil das Regenwasser durch Taubenkot verschmutzt ist", sagte der Bezirksvorsteher.

Die rund zwei Stunden nördlich von Bangkok entfernte Provinz Lop Buri ist bei Touristen sehr beliebt. Bisher war sie insbesondere wegen der zahlreichen dort lebenden Affen bekannt, die Taubenpopulation ist allerdings deutlich größer. "Es gibt rund 3.000 Affen, aber Hunderttausende Tauben", sagte Plaek.
(kurier.at)





.. pjöngjang naengmyeon

WARUM SIE ROTWEIN GUT GEKÜHLT TRINKEN SOLLTEN

Winzer Ferry Schindler erklärt, warum man einen Rotwein gut gekühlt trinken sollte.

Schon seit einigen Jahren kritisieren Sommeliers, dass wir hierzulande Rotweine viel zu warm trinken. Dabei spricht gerade im Sommer überhaupt nichts gegen einen gut gekühlten Rotwein. Früher musste ein Roter mindestens Zimmertemperatur haben, bevor er als genießbar galt. Der burgenländische Winzer Ferry Schindler beruhigt alle Weintrinker und bestätigt, dass es längst kein Fauxpas mehr ist, bestimmte Rotweine etwas kühler zu servieren.

"Rotweine etwas besser zu kühlen, sprich auf 14 bis 16 Grad, hat durchaus Vorteile. Vor allem bei sehr schweren Rotweinen, mit 14 Prozent Alkohol oder mehr, wirkt der Alkohol vordergründig, wenn sie zu warm sind. Leichte fruchtbetonte Rotweine wirken sogar frischer wenn sie etwas kühler getrunken werden."

Was passiert beim Kühlen? "Während die Primärfrucht der Weine wie bei beispielsweise leichten klassischen Rotweinen davon profitieren und trinkfreudiger werden, dämmen kühlere Temperaturen das Bukett der kräftigen stoffigen Rotweine ein und wirken daher am Gaumen eher hart und verschlossen."

Der Weinbauer ortet den Wunsch nach kühlen Rotweinen im geänderten Trinkverhalten: "Das wachsende Qualitätsbewusstsein des Weintrinkers steigert kontinuierlich die Nachfrage nach kräftigeren und daher alkoholreicheren Rotweinen. Außerdem haben schon viele einen klimatisierten Weinkeller oder einen Weinklimaschrank zu Hause. Dort kann man die Temperatur für Weiß-, Rot- und Süßweine exakt einstellen und somit eigens seinen Bedürfnissen und Wünschen anpassen."
(kurier.at)





.. pjöngjang naengmyeon

PJÖNGJANG NAENGMYEON

Friedensnudeln sind nach Koreagipfel der Hit in Seoul. Die typischen Pjöngjanger kalten Nudeln finden nach dem Gipfel reißenden Absatz und werden im Internet verewigt.

In Südkoreas Hauptstadt Seoul finden die typischen Pjöngjanger kalten Nudeln reißenden Absatz, seit sie beim historischen Korea-Gipfel am Freitag auf dem Speiseplan standen und zum Politikum wurden. Das mit einer kalten Suppe servierte Gericht "Pjöngjang Naengmyeon" ist im Süden schon länger beliebt, aber der "Friedensgipfel" im Grenzort Panmunjom verhalf ihm zu außergewöhnlicher Popularität.

Tausende Menschen schlürften die Nudeln und stellten Fotos davon beim Online-Bilderdienst Instagram ein – versehen mit den Hashtags #summit (Gipfel) und #peacenaengmyeon. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hatte am Freitag gescherzt, hoffentlich werde der südkoreanische Präsident Moon Jae-in das Gericht genießen, das "weit gereist" sei. Nach einem Lacher fügte er hinzu: "'Weit' sollte ich nicht sagen".

Ein Meisterkoch aus Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang hatte die in einer kalten Suppe servierten Nudeln auf Moons Wunsch eigens für ihn zubereitet. Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, dass die Nudeln die Teilnehmer des Gipfels "tief beeindruckt" habe. Moon und Kim hatten unter anderem vereinbart, die koreanische Halbinsel zur atomwaffenfreien Zone zu machen.
(kurier.at)





.. vanille

WARUM VANILLE-EIS NICHT MEHR SO SCHMECKT WIE FRÜHER

Wer glaubt, dass echte Vanille früher einfach mehr nach Vanille geschmeckt hat, könnte nicht etwa nur nostalgischen Kindheitserinnerungen erliegen, sondern damit schlicht Recht haben. Ausgerechnet der seit Jahren anhaltende Anstieg der Vanillepreise ist nach Ansicht von Experten für Qualitätsmängel bei dem begehrten Gewürz verantwortlich.

Als Reaktion auf die hohen Preise und aus Angst vor Diebstählen werde Vanille oft viel zu früh geerntet, beklagte der Chef der Vanille-Exporteure aus Madagaskar, Georges Geeraerts. Während der Anteil an dem wertvollen Vanillin bei guter Qualität zwischen 1,8 und 2 Prozent liege, habe sich der Durchschnittswert in den vergangenen drei Jahren halbiert – auf nun nur noch 0,9 Prozent bis 1 Prozent. Madagaskar, der Inselstaat vor der Ostküste Afrikas, ist mit einem Anteil von vier Fünfteln der mit großem Abstand weltweit wichtigste Vanille-Exporteur. Vanillekapseln würden erst sehr spät beginnen, ihr Aroma voll zu entwickeln, sagt Geeraerts. Während die Kapsel ihre Größe bereits nach drei Monaten erreiche, seien dazu weitere sechs Monate notwendig. Von besonderer Bedeutung seien insbesondere die letzten beiden Monate. Doch so lange wollten viele nicht warten.

"Hochwertige Vanille ist nicht mehr zu bekommen", stellte auch der Hamburger Vanille-Großhändler und Importeur Bernd Hachmann fest. "Die Kunden haben seit sechs bis sieben Jahren keine gute Vanille mehr gesehen", so der Experte. Das Aroma sei einfach schwächer. Durch die anhaltende Knappheit werde die Ware den Händlern jedoch nach wie vor „aus den Händen gerissen". Wegen einer Naturkatastrophe in Madagaskar ist der Vanillepreis nach Angaben von Hachmann seit 2017 noch einmal um 100 Euro auf derzeit rund 600 Euro pro Kilo gestiegen.

Damit ist das Gewürz teurer als manches Edelmetall. Madagaskar werde versuchen, das Qualitätsproblem mit Exporteinschränkungen in den Griff zu bekommen, kündigt Geeraerts an. So lange noch nicht ausreichend gereifte Kapseln geerntet würden, dürfe Vanille nur mit einer Erlaubnis des zuständigen Ministeriums ausgeführt. Erste kleinere Erfolge dieser Maßnahme seien schon zu erkennen, meinte er.
(kurier.at)





.. batonnage

FÜNF WINZER UND 100 FALSTAFF PUNKTE

Fünf Freunde aus dem Burgenland, die allesamt Topwinzer sind, haben sich mit ihrer Rotwein-Cuvée Batonnage Wein gegen berühmte Weingüter der Bordeaux-Premier-Crus durchgesetzt. Im Jahr 2000 hatten Christian Tschida, Erich Scheiblhofer, Gerhard Kracher, Florian Gayer und Markus Altenburger die Idee. Seit 2001 keltern sie den Batonnage, jetzt holten sie mit der Cuvée 100 von 100 möglichen Falstaff-Punkten.

Eine 23-köpfige Jury aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, bestehend aus Weinhändlern, Sommeliers und Weinkennern hat alle bis dato abgefüllten Batonnage-Weine von 2001 bis 2015 verkostet. Die Sensation war der 2015er Jahrgang, der von der Falstaff-Chefredaktion 100 Punkte erhielt, aber auch andere Jahrgänge schnitten gut ab. Insgesamt haben die Batonnage-Weine die in der Parallelverkostung degustierten Premier-Crus-Weine aus dem Bordelais geschlagen. Darunter Château Haut-Brion 2013, Pessac-Léognan, Château Lafite-Rothschild 2012 und andere große Namen. „In meiner 25-jährigen Verkostungsgeschichte habe ich es noch nie erlebt, dass wir einem österreichischen Rotwein 100 Punkte verleihen konnten. Damit schließt Österreich – auch im Rotweinsektor – erstmals an die Weltelite an“, erklärt Falstaff Wein-Chefredakteur Peter Moser.

„Es ist wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen“, sagt Winzer Christian Tschida am Donnerstag. Er habe diese Auszeichnung noch gar nicht realisiert. Der Batonnage, eine Cuvée aus den Sorten Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon vom Leithaberg in Jois sowie Merlot der besten Riede Andaus, ist eine Spezialität.

Natürlich fließt das Know-how von jedem der fünf Topwinzer ein. „Wenn fünf Leute sich was überlegen, gibt es zwei Möglichkeiten: Es kommt ein Blödsinn heraus, oder etwas ganz Großes“, sagt Tschida. 15 Jahre hätten die fünf Winzer das Maximum aus diesem Wein herausgeholt. „Es ist schön wenn das honoriert wird“, sagt Tschida.

Erich Scheiblhofer sieht die 100 Punkte der Jury als Krönung der Zusammenarbeit. Denn in puncto Wein haben die Winzer jeweils ihre eigenen Ansätze . „Die Freundschaft ist, was alles zusammenhält“, sagt Scheiblhofer. Wer den Wein verkosten will, muss mit mehr als 100 Euro pro Bouteille rechnen, auch die Menge sei sehr begrenzt.
(kurier.at)





.. wasabi aus dem burgenland

WASABI AUS DEM BURGENLAND

Im südburgenländischen Oberwart soll ab Mitte des kommenden Jahres im großen Stil Wasabi angebaut werden. In einer eigens entwickelten aeroponischen Indoor-Farming-Anlage sollen pro Jahr rund 25 Tonnen Wasabi in höchster Qualität produziert werden, erklärte der Gründer und Geschäftsführer von PhytonIQ, Martin Parapatits, am Mittwoch.

Geplant sei eine Betriebsstätte mit acht Etagen und insgesamt 2.300 Quadratmetern Produktionsfläche. Die Errichtung der Anlage soll mit Herbst starten. Das dafür notwendige Kapital von rund elf Mio. Euro soll durch Eigenkapital, Investoren, Bankfinanzierung, Förderungen und mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne zusammenkommen. Bis Mitte Juni soll die Finanzierung stehen.

Mit Juli 2019 soll die Anlage in Betrieb gehen. Die erste Ernte ist für November 2019 vorgesehen. Etwa 15 bis 20 Arbeitsplätze sollen bei der Oberwarter Anlage entstehen.

Für die Kultivierung wurde die Aeroponik gewählt, eine substratlose Anbaumethode, bei der die Wurzeln der Pflanzen in der Luft hängend mit einer Lösung aus Wasser und Nährstoffen benetzt werden. Das System soll ohne Pestizide auskommen und deutlich weniger Wasser und Düngemittel benötigen als der konventionelle Anbau.

Die 25 Tonnen pro Jahr würden einem geschätzten Marktanteil von rund sieben Prozent in Europa entsprechen, erklärte Parapatits. Das liege auch daran, dass es in Europa nur drei für den Markt relevante Produzenten gebe. Der größte Teil des Wasabis werde aus Asien importiert.

Abnehmer sollen vor allem die Gastronomie und die Pharmabranche in Europa sein. Daneben will PhytonIQ auch eigene Produkte entwickeln. Der Kilopreis für den südburgenländischen Wasabi wird von der Qualität abhängig sein. Laut Parapatits liegt die Preisspanne bei 280 bis 580 Euro pro Kilogramm.
(kurier.at)





.. peanut butter & pickel sandwich

DIESES SANDWICH SPALTET DIE INTERNET-GEMEINDE

Vor vier Jahren publizierte die "New York Times" ein Sandwich-Rezept, das nun im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte steht.

Toastbrot, Erdnussbutter, Essiggurkerl: Was an die ausgefallenen Gelüste schwangerer Frauen erinnert, sind die Zutaten einer Sandwich-Kreation, die derzeit im Internet diskutiert wird. Es erklärt sich quasi von selbst, dass die einen die Zutatenkombination grandios finden, während andere gaumentechnische Horrorvorstellungen damit verbinden.

Ein Rezept für das "Peanut Butter and Pickel Sandwich" wurde bereits im Jahr 2014 von der New York Times veröffentlicht und nun erneut auf Twitter geteilt. Dort sorgt die Kochanleitung für hunderte Kommentar-Postings, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

"Das Ende der Welt ist nah", schreibt eine Userin beispielsweise. Eine andere pflichtet ihr mit den Worten "Haben wir nicht schon genug gelitten?" bei. Andere verteidigen das süßlich-pikante Snack-Rezept: "Es ist ein deliziöses Sandwich, das mir ein Freund vor Jahren beim Camping gezeigt hat. Ich habe es anfangs auch verspottet", merkt ein User an. "Wenn ihr Erdnussbutter mögt, probiert das!", rät ein anderer. Auch der Kommentar "Ich bin damit aufgewachsen. Nehmt nur Dill-Gurkerl" findet sich unter den Beiträgen.
(kurier.at) (twitter.com/nytimes)





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