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.. sushi & maki

SUSHI-TEST BRACHTE "EKELERREGENDES" ERGEBNIS

Take-Away-Sushi aus Supermärkten und Restaurants: Fünf von elf Proben fielen durch. Roher Fisch und Hitze ist eine gefährliche Kombination: Das zeigt der Test von Take-Away-Sushi, den die Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) durchgeführt hat. Bei fünf der elf gekauften Produkte war die Qualität nicht einwandfrei, zwei davon waren wegen Fäkalkeimen sogar ungenießbar und hatten einen "ekelerregenden Geruch", hieß es am Mittwoch. Bei sechs Proben gab es keine Beanstandungen.

Die Konsumentenschützer kauften elf Sushi-Sets, bestehend aus Maki- und Nigiri-Sushi, bei Supermärkten und Restaurantketten im Zentrum von Linz. Die Proben wurden im Labor sensorisch, mikrobiologisch und chemisch-physikalisch analysiert.

Fünf Proben wurden beanstandet, drei davon erhielten wegen "schwerer sensorischer Mängel" das Urteil wertgemindert. Das heißt, sie schmeckten fischig und tranig und hatten leichte mikrobiologische Mängel. Zwei waren sogar nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Die Lebensmittelgutachter bemängelten vor allem einen "ekelerregenden Geruch". Zusätzlich zeigten sich noch erhöhte Werte an Fäkalkeimen. Bei sechs Proben gab es jedoch nichts auszusetzen.

Die AK OÖ empfahl beim Kauf von Sushi auf die eigenen Sinnen zu vertrauen. Als Frischekriterium gelte der Geruch "nach einer Brise Meer". Das Filet sollte saftig und glänzend sein, ein Fingerdruck nicht im Fleisch zurückbleiben.
(kleinezeitung.at)





.. lorenz haas-allram

"WEIN OSCAR": BESTER WEISSWEIN KOMMT AUS ÖSTERREICH

Ein erst 28-jährige Winzer aus dem Kamptal heimste die begehrte Trophäe der Weinwelt ein. Seit drei Jahren ist Lorenz Haas-Allram für die Weine des Familienbetriebs verantwortlich. Dieser Tage heimste er für den eingereichten Weißwein, einen trockenen Riesling ÖTW Gaisberg 2016, gleich eine der höchsten Auszeichnungen der Weinwelt ein: Bei der International Wine Challenge (IWC) wurde ihm jetzt die "Champion White Trophy" verliehen.

Die IWC gilt für Winzer als so etwa wie die Oscar-Verleihung der Weinwelt. Tausende Weine werden von unabhängigen Fachjurys blind verkostet. Im Jahr 2018 waren mehr als 14.000 Weine aus 55 Ländern eingereicht worden.
(kurier.at)





.. pasta

NUDELN "AL DENTE"

Ob Nudeln "al dente" werden, hängt von den Gluten ab - Bissfest und schön goldgelb: Wie wird die Pasta richtig gut? Experten haben unterschiedliche Hartweizensorten getestet.

"Al dente", also bissfest, soll Pasta sein – und das idealerweise auch wenn die empfohlene Kochzeit auf der Packung überschritten wurde. Nach diesen Kriterien wertete ein Expertenteam der Universität Hohenheim und der deutsche Teigwarenhersteller ALB GOLD beim "Pasta-Marathon" Nudelprodukte und ihre Qualität.

Insgesamt wurden dafür 50 Nudelmuster aus 25 verschiedenen Hartweizensorten hergestellt. Die überraschende Erkenntnis des Marathons: Wie "al dente" die Pasta ist, hängt nicht von den Proteinen ab. Bisher sind die Pasta-Hersteller davon ausgegangen, dass der Proteingehalt des Hartweizenkorns die Bissfestigkeit beeinflusst.

Im Zuge des Pasta-Marathons wurde diese Annahme widerlegt: Auch mit der Qualität des Proteins hängt die Bissfestigkeit nicht zusammen. Vielmehr sei die Menge an Gluten entscheidend dabei, ob eine Pasta "al dente" – und damit typisch italienisch wird.

Für die meisten Nudelfans sollen Spaghetti, Penne und Co auch ohne Ei möglichst gelb sein. In Deutschland wird die Hartweizenzüchtung deshalb seit Jahren auf diesen Farbton selektiert. Im Zuge der Untersuchung konnte festgestellt werden, dass bereits am Korn mittels Farbmessgerät deutlich wird, wie gelb die Pasta sein wird.
(kurier.at)





.. gin tonic

EIN GIN, DER SEINE FARBE ÄNDERT

Zauberei? In Schottland gibt es einen Gin, der seine Farbe wechselt. Es klingt nach einem Zaubertrank: Ein Longdrink, der beim Mixen seine Farbe ändert. In Schottland kann bei Aldi (in Österreich Hofer) ein solcher jetzt erworben werden: Die Diskonterkette bietet einen scheinbar magischen Gin an.

Pur ist der Wachholderschnaps "Forest Fruits" der Marke McQueen Gin im Glas blau, wird dieser mit Tonic - oder einem anderen säurehaltigen Getränk - aufgefüllt, verwandelt sich der Gin Tonic in einen pinken Cocktail. Je nachdem, wie das Mischverhältnis ist, ist auch der Pinkton mehr oder weniger intensiv - wie in einem  Video auf dem Twitter-Profil von McQueen Gin gezeigt wird.

Was hinter dem Farbenspiel steckt, ist allerdings keine Magie: Die Blüte der asiatischen Schmetterlingserbse, die beim Destillieren hinzugefügt wurde, sorgt für den Farbeffekt.
(kurier.at)





.. nudeln ersetzen trinkhalme

BÄCKEREI ERSETZT PLASTIK-TRINKHALME DURCH MAKKARONI

Nudeln statt Plastik: Die Bäckerei „Backsüchtig“ in Bielefeld hat eine unkonventionelle, dafür aber umso bessere Idee entwickelt, um Einwegstrohhalme aus Plastik aus dem Geschäft zu verbannen. Seit ein paar Tagen können die Gäste dort ihre Getränke durch Makkaroni schlürfen. „Wir arbeiten insgesamt ohne Backzusätze und immer so natürlich wie möglich. Daher wollten wir auch die Trinkhalme aus Plastik ersetzen, das passt zu unserem Konzept“, erzählt Geschäftsführer Hans-Martin Rolf.

Die Idee, einfach Nudeln zu verwenden, hatte vergangene Woche eine Mitarbeiterin. Ein erster Test ergab: Es funktioniert, und zwar bestens. Das Team begann zu tüfteln, wollte keine Makkaroni kaufen, sondern sie selbst herstellen. „Jetzt sind alle Gäste ganz wild auf die hauseigenen Makkaroni-Strohhalme“, erzählt Rolf. Macht die Flüssigkeit die Nudeln nicht weich? „Schon. Im Heißgetränk aber erst nach 20 Minuten, im Kaltgetränk nach anderthalb Stunden. Das haben wir alles getestet“, sagt der 54-Jährige. Die Begeisterung ist ihm anzuhören.

Dass die Halme so durch die Decke gehen, hätte der Bäckermeister nicht gedacht. Seit 1980 ist er im Geschäft, leitete 27 Jahre eine große Bäckereikette, machte sich dann selbstständig. Und wird jetzt zum Trendsetter.

Viele andere könnten sich an Rolf ein Beispiel nehmen, immer mehr Unternehmen werden die Plastikhalme über kurz oder lang ersetzen müssen. Denn mittlerweile macht auch die Politik Druck. Die britische Regierung hat im April ein Verbot von Einwegprodukten wie Strohhalmen aus Plastik auf den Weg gebracht, die EU-Kommission plant Ähnliches. Starbucks kündigte von kurzem an, künftig auf Einwegtrinkhalme aus Kunststoff zu verzichten, und auch Rewe und Lidl verabschieden sich von Plastikhalmen in ihren Regalen.

Rolf freut sich über den Erfolg, bleibt dabei aber ganz bescheiden: „Das war eine Teamleistung“, betont er. Und ist glücklich über die große Resonanz.
(jetzt.de)





.. kakerlakenmilch - neues super-food?

KAKERLAKENMILCH - NEUES SUPER-FOOD?

Den meisten Menschen wird, wenn sie an eine Kakerlake denken, wahrscheinlich schlecht. Appetitanregend wirkt das kleine Insekt, dass sich gerne in schmutzigen Wohnungen aufhält und sich rasend schnell vermehrt, wirklich nicht. Doch geht es nach US-Forschern könnte die Milch der weiblichen Kakerlake bald als Superfood-Drink im Regal stehen oder zumindest als Zutat in Protein-Shakes vertreten sein - immerhin hat sie den vierfachen Nährstoffgehalt von Kuhmilch.

Bei dieser gesunden Kakerlakenmilch handelt es sich nicht um eine Milch, wie wir sie kennen, sondern um verflüssigte Kristalle. Nur eine bestimmte Art, die Diploptera punctata oder Pazifische Käfer-Kakerlake, produziert dieses neue Super-Food. Ähnlich wie der Mensch, legt diese Art keine Eier, sondern trägt ihre Babys über ein paar Wochen aus und bringt sie lebend zur Welt. Davor werden die Embryonen mit dem proteinreichen Sekret ernährt.

Diese Flüssigkeit ist nicht anderes als Protein-Kristalle. Laut der Studie beinhalten sie alles, was Mensch braucht: Proteine, Aminosäuren, Lipide und Zucker. Aus diesem Grund würden sie sich sehr gut als Super-Food-Drink oder Zutat in Proteindrinks machen. Das Problem ist nur: Das Sekret ist wahnsinnig schwer zu gewinnen und wie man sich vorstellen kann, produziert eine kleine Kakerlake nicht sehr viel Milch. Man bräuchte mehr als ein paar Tausend Kakerlaken dieser speziellen Art, um einen 250 Milliliter-Drink für den Menschen zu produzieren.

Die Forscher hoffen aber, dass sie die Kristalle synthetisch herstellen können, sobald sie die Zusammensetzung gelernt haben. Es bleibt also abzuwarten ob die Milch der Pazifischen Käfer-Kakerlake bald in unser aller Munde sein wird. Prost!
(krone.at)





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