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.. jackfrucht

JACKFRUCHT ALS FLEISCHERSATZ

Eine Frucht, die im rohen Zustand nach Fleisch schmeckt: Die deutsche Unternehmerin Julia Huthmann entdeckte bei ihrem Aufenthalt in Sri Lanka die Baumfrucht des kleinen Mannes und war begeistert. Seit vergangenem Jahr vertreibt sie diese in Dosen, heuer hofft sie auf den österreichischen Markt.

Judith Huthmann kann sich noch genau an ihren ersten Bissen erinnern. Die deutsche Unternehmensberaterin hatte in einem kleinen Lokal auf Sri Lanka ein vegetarisches Curry bestellt und war erbost in die Küche gestürmt – sie dachte, sie hätte ein Stück Hühnerfleisch im Mund. Die Köchin klärte sie lachend auf: Das sei ein Stück Jackfrucht gewesen. Das Erlebnis ging ihr nie aus dem Kopf, zurück in Deutschland sagte sie sich: "Wenn das keiner verkauft, mache ich das selber." Mittlerweile vertreibt sie über ihre Firma Jacky F. seit einem Jahr die tropische Frucht geschält in der Dose (Stückpreis 3,59 Euro). Demnächst kommt ihr Produkt in den deutschen Einzelhandel und ein Großhändler aus Österreich meldete ebenso Interesse an.

Im reifen Zustand schmeckt die Jackfrucht süß wie eine Mischung aus Ananas, Banane und Mango, im unreifen Zustand täuscht ihre Konsistenz sogar Fleischessern vor, Pulled Pork oder Hühnerfleisch zu sein – der KURIER berichtete über die außergewöhnliche Baumfrucht des kleinen Mannes. Trendforscher glauben, dass die Jackfrucht künftig wie Lupine, Sojabohnen und Weizengluten das Herz aller Veganer und Flexitarier erobern wird. Schließlich wächst der Markt für vegane Ersatzprodukte rasend schnell und die Lebensmittelindustrie lechzt nach Tofu-Alternativen, die sich zu Würstel und Fleischlaibchen formen lassen. Auch Menschen, die an einer Gluten-Unverträglichkeit leiden, sehen in dem Obst eine Alternative.
(kurier.at)





.. halal-fleisch

HALAL-FLEISCH BEKOMMT KEIN BIO-LOGO

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Halal-Fleisch kein europäisches Bio-Logo verwenden darf. Der Grund dafür ist die Schlachtungsmethode. Denn bei der rituellen Schlachtung werden die Tiere nicht betäubt. Für den Europäischen Gerichtshof erfüllt diese Methode nicht die höchsten Tierschutzstandards.

Hintergrund der Debatte war ein Rechtsstreit in Frankreich. Ein Verband bestand darauf, dass das Gütezeichen auf Halal-Fleischlaibchen verboten werden soll. Das französische Verwaltungsgericht wandte sich an den EuGH und wollte wissen, ob das Bio-Logo denn auf dem Fleisch von rituell geschlachteten Tieren erlaubt ist.

Der Europäische Gerichtshof entschied, dass eine Betäubung zum Wohl des Tieres vorgenommen werden müsse. Bei einer rituellen Schlachtung wird auf diese jedoch verzichtet. Das Bio-Logo soll, "das Vertrauen der Verbraucher in als ökologisch/biologisch gekennzeichnete Erzeugnisse zu wahren und zu rechtfertigen", heißt es in der Begründung. Im Fall des Halal-Fleisches könne man das nicht garantieren.
(heute.at)





.. szigeti grüner veltliner sekt

SILBERMEDAILLE FÜR SZIGETI-SEKT BEI DER MUNDUS VINI

Sechs Tage lang im Februar verkostete eine internationale Jury in Deutschland Weine und Schaumweine aus allen Anbaugebieten der Welt. Und was sich liest wie eine Mega-Party, ist in Wirklichkeit ein ebenso internationaler wie prestigeträchtiger Wettbewerb mit dem Namen MUNDUS VINI Spring Tasting.

Die prämierten Produkte genießen durch diese Auszeichnung hohes Ansehen bei Wein- und Schaumweinliebhabern.

Die Verkostung des Szigeti Grünen Veltliners Brut erfolgte am 24. Februar – die Prämierung vom Spring Tasting 2019 ist also top-aktuell, sowie der Sekt selbst auch, denn erst seit ein paar Tagen ist der Grüne Veltliner Brut Jahrgang 2017 im Verkauf und trägt eine Silbermedaille.
(szigeti.at)





.. eichhörnchen

RESTAURANT SERVIERT EICHHÖRNCHEN-LASAGNE

Vom Baum in den Ofen: Das schicke Restaurant Native im Londoner Ausgehviertel Borough Market serviert seit einiger Zeit Lasagne mit Grauhörnchenfleisch. Mit dem exotischen Gericht ist Chef Ivan Tisdall-Downes nicht nur eine Delikatesse gelungen. Er versucht damit gleichzeitig ein Problem zu lösen, das Großbritannien seit Jahren beschäftigt: die Eichhörnchenplage.

Graue Eichhörnchen wurden Ende des 19. Jahrhunderts aus Nordamerika importiert, seit Jahren gefährden sie die Population der einheimischen roten Eichhörnchen. Darum werden auch die zugereisten grauen Eichhörnchen bejagt.

Die Idee der Lasagne mit einer Füllung aus Grauhörnchenfleisch ist daher nicht ganz neu: Der britische Starkoch Jamie Oliver präsentierte in seiner Kochsendung im Jahr 2015 bereits das Rezept für eine Eichhörnchenpastete.

Der Supermarkt Budgens in Nordlondon verkauft zudem seit neun Jahren Eichhörnchenfleisch. Als er damit anfing, hatte Supermarkt-Leiter Andrew Thornton mit dem Ärger der Tierschützer zu kämpfen. Dabei sei das Fleisch ein ökologisch korrektes Nahrungsmittel, verteidigte der Metzger damals sein Produkt. Eichhörnchen bräuchten nicht wie Rinder tonnenweise Getreide für ihre Ernährung, meinte Thornton.

Inzwischen scheint sich die Empörung bei den Umweltschützern gelegt zu haben. Die Organisation Greenhouse postete auf Twitter das Rezept von Native-Chef Ivan Tisdall-Downes und stellte dazu die Frage: "Könnten graue Eichhörnchen angesichts einer steigenden Nachfrage nach Wildfleisch und einer schwindenden Population roter Eichhörnchen die ultimative, nachhaltige Fleischlösung sein?"
(heute.at)





.. frisches obst

ESSBARER BIO-ANSTRICH VERDOPPELT HALTBARKEIT VON OBST

Das in Kalifornien beheimatete US-Start-up Apeel Sciences hat eine Beschichtung für frisches Obst und Gemüse entwickelt, die das Verfaulen deutlich verlangsamt, berichtet die Technology Review. Die Beschichtung besteht aus Abfällen aus der Verarbeitung von Obst und Gemüse. Enthalten sind unter anderem Schalen und Samen. Die Abfälle werden pulverisiert. Unter Zugabe von Wasser wird daraus die essbare Beschichtung hergestellt. Weitere Zusatzstoffe sind laut Apeel nicht notwendig. Das Start-up wird finanziell von der "Bill und Melinda Gates Stiftung" finanziert.

Die entstehende Flüssigkeit kann mit einem Pinsel oder Sprühgerät auf frisches Obst oder Gemüse aufgetragen werden. Danach muss der "Anstrich" trocknen. Die so entstehende Schutzschicht verhindert, dass Wasser verloren geht und dient als Barriere gegen oxidierenden Sauerstoff. Eine Wassermelone, die ohne Schutzschicht einen Monat lang hält, soll mit der Beschichtung mindestens zwei Monate lang genießbar bleiben. Der Verzehr der zweiten Haut aus Obst- und Gemüseabfällen ist laut Apeel unbedenklich. In Europa sollen in Kürze Avocados mit der Apeel-Beschichtung in den Handel kommen.
(futurezone.at)





.. nesquik

NESQUIK-KAKAOPULVER FÄLLT IM TEST DURCH

Das deutsche Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat verschiedene Kakaopulver für Kinder untersucht. Ein Produkt fiel wegen einer besonders hohen Schadstoffbelastung durch: Nesquik des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle.

Insgesamt wurden 13 kakaohaltige Getränkepulver für Kinder ins Labor geschickt. In vier der getesteten Produkte wurden „erhöhte“ oder „stark erhöhte“ Mineralölkohlenwasserstoffe, kurz MOSH/POSH, gefunden. Diese können durch die Verpackung direkt in die Lebensmittel gelangen. Eine Verunreinigung mit Schmierölen könnte auch während der Herstellung auftreten. So sind beispielsweise Jutesäcke, in denen die Kakaobohnen transportiert werden, oft mit Mineralölen imprägniert.

Am stärksten verunreinigt war der Kakao Nesquik. Auch die Dosierungsempfehlung des sehr zuckrigen Getränkepulvers bemängelten die Tester. Außerdem wies das Produkt künstliche Vitamine auf.

Dieser Vitaminzusatz sei überflüssig und solle nur den Eindruck erwecken, dass es sich bei dem hauptsächlich aus Zucker bestehenden Kakao um ein gesundes Lebensmittel handle, so „Öko-Test“. "Insgesamt raten wir deshalb mit dem Gesamturteil ‚ungenügend‘ von dem Produkt ab“, so die Tester.
(orf.at)





.. liquid death

US-FIRMA VERKAUFT "FLÜSSIGEN TOD" AUS ÖSTERREICH

Die Werbelinie ist durchaus kontrovers: Eine amerikanische Firma verkauft „österreichisches Gebirgswasser“ unter dem Namen „Liquid Death“ – also flüssiger Tod. Nachsatz: „Murder your thirst“ – töte deinen Durst. Am Sujet mit dem Dosenwasser ist ein elektrischer Stuhl zu sehen. Auf einem zweiten Comic-Sujet schwingt ein kopfloser Muskelprotz eine Axt und lässt Köpfe durch die Luft fliegen. Das Wasser dazu stammt aus Oberösterreich – Abfüller ist die Firma Starzinger mit Sitz in Frankenmarkt.

700.000 bis 800.000 Dosen Wasser hat Starzinger für die amerikanische Firma laut eigenen Angaben seit Oktober abgefüllt. „Wir sind nur für das Wasser und die Abfüllung zuständig“, bemüht man sich klar zu stellen. Die Werbelinie will man nicht kommentieren. „Dazu können wir leider nichts sagen.“

Wie das Portal Beveragedaily berichtet, wollen die vier Gründer von „Liquid Death“ ihr Wasser mit einem „coolen Image“ versehen. Beim Werbekonzept haben sich die kalifornischen Firmengründer Energydrinks zum Vorbild genommen. „Wir wollten im Gegensatz zu ungesunden Energydrink-Marken eine gesunde Getränkemarke schaffen. Zudem machen wir uns über das aggressive Marketing dieser Energydrinks lustig.“

Alles soll mit einem Facebook-Video begonnen haben, das als Witz gedacht gewesen sei. Gemeint ist wohl jenes Video, auf dem eine Waterboarding-Szene zu sehen ist – eine Foltermethode, die ertränken simuliert und die unter anderem der amerikanische Geheimdienst CIA tatsächlich angewandt hat. Das Video wurde von einer Fachzeitschrift ausgezeichnet. Und die Macher fassten den Plan, tatsächlich ins Wasser-Geschäft einzusteigen.

Der Preis hat es in sich. Der Preis für eine Wasserdose (500 ml) beträgt 1,85 Dollar (1,61 Euro) – im Direktversand. Es soll aber auch bei Partys, Konzerten und in Bars angeboten werden.

Warum das „tödliche Wasser“ ausgerechnet aus Österreich kommt, erklärt man so: „Hier haben viele Dinge einfach gepasst – dazu gehört auch die österreichische Abfüllfirma. Es war ein glücklicher Zufall, einen derart großartigen Produzenten an einem so wunderbaren Ort zu finden.“
(kurier.at)





.. frankfurter würstl

WARUM FRANKFURTER DIE KLASSIKER UNTER DEN BALL-SNACKS SIND

Warum die Frankfurter der Klassiker unter den Ballsnacks ist, darüber lässt sich nur spekulieren. Für Josef Bitzinger, der den legendären Würstelstand bei der Albertina betreibt, gibt es viele Gründe. Der wichtigste: „Sie hat in Wien Tradition, da steckt viel Emotion drin.“ Hat doch schon Kaiser Franz Josef das Würstel gegessen – und zwar von Hand, wie es sich gehört.

„Das macht die Sache natürlich einfach – selbst Frack- oder Smokingträger können sie unfallfrei essen“, schmunzelt Bitzinger. „Es spritzt nicht wie etwa eine Käsekrainer.“ Der Herr der Würstel liebt das Produkt, mit dem er seinen Lebensunterhalt verdient: „Ich esse mehrere Male die Woche ein Paar. Es gibt bei uns eine Bandbreite an Würzen. Neben dem Klassiker Senf und Kren haben wir süßen Senf, Ketchup oder eine selbst gemachte Currysauce – die schmeckt besser als in Berlin“, sagt der Wiener stolz.

Die schlanke, gekrümmte Wurst sei als Ball-Snack auch deshalb so beliebt, weil sie einfach und schnell zuzubereiten ist. Wobei die Frankfurter bei Tanzveranstaltungen meist ein Sacherwürstel ist. Der Unterschied? „Sie ist länger und auch schwerer, also 18 statt 10 Dekagramm“, weiß der Wurstprofi.

Gleich bleibt die Rezeptur, zumindest was die Hauptzutaten angeht: eine Mischung aus Schweine- und Rindfleisch, die in einen Schafdarm gefüllt und später geräuchert wird. Genau so wie es der Fleischhauer Johann Lahner bereits vor 200 Jahren gemacht hat, als er die Wurst in Wien erfunden und nach der Stadt benannt hat, in der er einst Geselle war.

In der Stadt am Main gab es bereits „Frankfurter“ – damals Bratwürste von nur einer Fleischsorte. Das hatte einen schlichten Grund: Die Fleischhauer waren dort strikt in „Schweine- und Rindermetzger“ getrennt. In den meisten Regionen Deutschlands heißen die Frankfurter deshalb bis heute Wiener, die Schweizer nennen sie liebevoll „Wienerli“, während sie bei den Schwaben „Saiten“ heißen (Saitling ist der Dünndarm des Schafs).

Daran denken die Damen und Herren natürlich nicht, wenn sie während oder nach einem ausgelassenen Tanzabend genüsslich in die Wurst beißen. Wie beliebt sie ist, zeigt diese Zahl: Allein auf dem Opernball werden rund 2500 Paar verdrückt ...
(kurier.at)





.. peter plutsch

MEERESTIERE FRISCH AUS DEM MOSTVIERTEL

Nachhaltige, regionale Garnelenzucht in Melk aus Liebe zur Umwelt und zum Geschmack. Peter Plutsch liebt Garnelen und er liebt die Umwelt. Weil er beides liebt, hat er gemeinsam mit seiner Frau Susanne die Vision entwickelt, eine Garnelenfarm in Melk (Niederösterreich) aufzubauen. „Es ist ein Crowdfunding-Projekt und wir suchen momentan Investoren, um das Ganze umzusetzen. Wir wollen noch heuer baulich beginnen“, erzählt Peter Plutsch. Im Sommer wurde der erste Versuch, Garnelen in Salzwasserbecken zu züchten, erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben Larven der White-Tiger-Garnelen aus Florida einfliegen lassen. Da sieht man nur zwei kleine Punkte bei diesen Postlarven. Die natürliche Aufzucht, ganz ohne Chemie, dauert in etwa sechs Monate“, erklärt der 49-Jährige. Bei einem Fest im Sommer ließ das Ehepaar Plutsch dann Spitzengastronomen die ersten Mostviertler Garnelen probieren – das Resultat: „Sie waren begeistert vom Geschmack und sich einig, dass sie noch nie so qualitativ hochwertige Garnelen verkocht und gegessen haben“, sagt Peter Plutsch nicht ohne Stolz. Denn genau das will man erreichen: Spitzenqualität, ohne die Umwelt durch Importe und zu belasten. „Ein Knackpunkt war definitiv Fukushima. Ich esse sehr gerne Fisch und Meeresbewohner, aber jetzt sind sie neben der Belastung durch Müll und Plastik auch noch verstrahlt, eine Alternative ist die eigene Zucht“, erklärt der Unternehmer.

Die Nachfrage ist da, da ist er sich sicher. Denn so etwas existiert nicht in Österreich, nur in Deutschland gibt es eine Farm. Die Garnelen sollen absolut frisch, ohne tiefgekühlt zu werden, zu den Gastronomen oder direkt zum Konsumenten geliefert werden. „In der Früh werden sie abgefischt und mittags haben sie sie dann am Teller, besser geht es nicht“, erläutert er seine Vision. In Melk habe man den optimalen Standort gefunden, erzählt Peter Plutsch. Für die Produktion der Garnelen soll eine Garnelenfarm, ein Betrieb mit 2000 Quadratmetern nahe der Autobahn-Anschlussstelle, errichtet werden. Ein Gesamtinvestitionsvolumen von 3,6 Millionen Euro ist projektiert. Zunächst sollen zwischen vier und zehn Mitarbeiter beschäftigt werden. „Für die Umsetzung brauchen wir jetzt noch ein paar Leute, die an die Idee glauben“, betont Peter Plutsch.
(kurier.at)





.. fisch aus österreich

ÖSTERREICH GING FÜR HEUER BEREITS DER FISCH AUS

Am 17. Januar war der österreichische „Tag der Fischabhängigkeit“. Das bedeutet, dass unser Land in weniger als einem Monat seine jährlichen Fisch-Ressourcen verbraucht hat und nun auf Importe angewiesen ist. Der heimische Selbstversorgungsgrad liegt bei lediglich 5 Prozent. 95 Prozent des Bedarfs werden durch Einfuhren gedeckt.

„Kein anderes europäisches Land ist stärker von Fisch- und Meeresfrüchte-Importen abhängig als Österreich. Eingeführt wird vor allem Meeresfisch. Die Ozeane sind jedoch hochgradig überfischt“, warnt Axel Hein, Meeresexperte des WWF. Nach Angaben der FAO sind rund 33 Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt und knapp 60 Prozent bis an nachhaltige Grenzen befischt. Noch dramatischer ist die Situation im Mittelmeer, dessen Bestände zu rund 80 Prozent überfischt sind. Europa - der weltweit größte Markt für Fisch und Meeresfrüchte - verbraucht weit mehr, als in eigenen Gewässern gefangen oder durch Fischzucht produziert werden kann.

Über die Hälfte wird importiert. Der europäische „Tag der Fischabhängigkeit“ fällt demnach auf den 9. Juli. Etwa 50 Prozent aller Einfuhren kommen aus Entwicklungsländern, deren Bevölkerung in hohem Maße von Fisch als lebensnotwendige Nahrungs- und Einkommensquelle abhängig ist. „Wenn uns der Fisch nicht ausgehen soll, müssen wir die weltweite Fischerei und den Konsum in eine nachhaltige Richtung lenken. Leidtragende sind sonst vor allem Menschen in den ärmsten Regionen der Welt“, so Hein.

Gemessen am Pro-Kopf-Verbrauch liegt Österreich mit jährlich 13,4 Kilogramm auf Platz 20 von 28 Staaten. Portugal (55,3 kg), Spanien (46,2 kg), Litauen (44,7 kg), Frankreich (34,4 kg) und Schweden (33,2 kg) haben die höchsten Verbrauchswerte in der EU. Zusammen machen diese fünf Länder etwa ein Drittel des europäischen Fischkonsums aus. Jeder europäische Bürger verbraucht im Schnitt 22,7 kg Fisch und Meeresfrüchte pro Jahr. Lediglich vier Länder, die ihren Eigenbedarf oder mehr produzieren, gelten als autark (Kroatien, Niederlande, Irland und Estland). 24 von 28 Mitgliedsstaaten sind auf Fischimporte zur Deckung der Nachfrage angewiesen.

Folgende Länder haben die größte Import-Abhängigkeit und entsprechend frühe Fischabhängigkeitstage: Österreich (17. Jänner), Slowenien (15. Februar), Slowakei (18. Februar), Belgien und Luxemburg (22. Februar), Rumänien (29. Februar), Malta (31. März), Italien (6. April) und Litauen (30. April) führen die Liste an. Es folgen Deutschland (4. Mai), Portugal (5. Mai) und Spanien (26. Mai). "Ob heimischer oder importierter Fisch, Verbraucher sollten diese Delikatesse maßvoll konsumieren und sich unbedingt für nachhaltige Produkte entscheiden."
(krone.at)





.. kiyoshi kimura

JAPANISCHE SUSHI-KETTE ERSTEIGERTE THUNFISCH FÜR 2,7 MIO. EURO

Bei der traditionellen Neujahrs-Auktion in Tokio zahlte der Zanmai-Chef bewusst einen überhöhten Preis für einen 278-Kilo-Fisch. Der Chef der japanischen Sushi-Kette Sushi Zanmai, Kiyoshi Kimura, hat auch in diesem Jahr den teuersten Thunfisch der traditionellen Neujahrs-Auktion auf dem Tokioter Fischmarkt ersteigert. Kimura zahlte am Samstag stolze 333,6 Millionen Yen (2,7 Millionen Euro) für den 278 Kilogramm schweren Thunfisch. "Der Preis war höher als eigentlich gedacht, aber ich hoffe, dass unsere Kunden diesen exzellenten Thunfisch essen werden."

Würde er den Preis an seine Kunden weitergeben, würde ein Kilo Thunfisch bei Sushi Zanmai fast 10.000 Euro kosten. Doch Kimura nutzt die von allen japanischen Medien verfolgte Thunfischauktion vor allem als Werbung für seine Restaurantkette. Er versucht jedes Jahr, den besten Roten Thun auf der Auktion zu ersteigern und damit landesweit Schlagzeilen zu machen.

In diesem Jahr fand die Versteigerung erstmals auf dem Fischmarkt im Stadtteil Toyosu statt - der Vorgänger in Tsukiji hatte 2017 nach mehr als 80 Jahren geschlossen.
(kurier.at)





.. karl eschlböck

KOCHLEGENDE KARL ESCHLBÖCK IST GESTORBEN

Kochlegende Karl Eschlböck nach schwerer Krankheit verstorben. Er war der erste Drei-Hauben-Koch Österreichs und galt als "Urknall der gehobenen österreichischen Küche": Karl Eschlböck (78).

Seinen kulinarischen Ruhm begründete er im Restaurant "Mein Plomberg" und in den USA wurde er in Los Angeles als Küchenchef des "Regency Club" für seine Kochkunst bewundert. Weggefährten und Schüler bezeichneten ihn als "Intellektuellen" und "Gentleman" der Haubenküche, der schon auch einmal recht deutlich seine Meinung zum Besten gab - und zwar vollkommen unabhängig vom Rang seines Gegenübers. Sepp Forcher meinte erst vor sechs Wochen noch in den "Salzburger Nachrichten": "Karl Eschlböck hat trotz zahlreicher Rückschläge zeitlebens seinen makellosen Charakter bewahrt." Sein Handwerk lernte der in bescheidensten Nachkriegs-Verhältnissen in Wien aufgewachsene Eschlböck unter anderem bei Paul Bocuse. Am französischen 3-Sterne-Koch faszinierte ihn der respektvolle Umgang mit Zutaten. "Bocuse konnte aus den angeblich minderwertigsten Fleischteilen noch Köstlichkeiten zaubern", erklärte Eschlböck. Der modernen Küche stand er bis zuletzt skeptisch gegenüber. Als etwa alle Welt die Molekularküche bewunderte, meine er nur trocken: "Sie wird ihrer Natur gemäß im Abgang explodieren ..."

Am 8. Dezember verstarb Karl Eschlböck morgens nach neunmonatiger schwerer Krankheit still und leise im Kreis seiner Familie.
(sn.at)





.. smartwater, ein produkt der coca-cola-gruppe

„SMARTWATER“ ERHÄLT DEN GOLDENEN WINDBEUTEL 2018

Das „von Wolken inspirierte“ sogenannte „Smartwater“ von Coca-Cola gewinnt den Goldenen Windbeutel 2018. Ein schnödes Mineralwasser, aufgemotzt mit einem ernährungsphysiologisch vollkommen unnützen Verfahren – aber dafür bis zu siebenmal teurer als ein herkömmliches Mineralwasser. Fast 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich in diesem Jahr an der Abstimmung zum Goldenen Windbeutel. Etwa ein Drittel wählte das „Smartwater“ zur dreistesten Werbelüge des Jahres.

Coca-Cola bewirbt sein Produkt „Smartwater“ als „dampfdestilliertes natürliches Mineralwasser für einen klaren, frischen Geschmack“. Hinter Werbesprüchen wie „von Wolken inspiriert“ steckt ein simpler Vorgang: Das Wasser wird zuerst verdampft und dann wieder aufgefangen, verloren gegangene Mineralstoffe werden später künstlich wieder hinzugefügt. Das Verfahren ist ein ernährungsphysiologisch völlig unnützer Trick, den Verbraucherinnen und Verbraucher teuer bezahlen: Mit 1,65 Euro pro Liter ist das „Smartwater“ bis zu sieben Mal teurer als normales Mineralwasser.

„Coca-Cola betreibt dreiste Verbraucherabzocke mit dem Grundnahrungsmittel Nummer Eins. Um den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, hat sich Coca-Cola ein hanebüchenes Bearbeitungsverfahren ausgedacht, das wissenschaftlich klingt, aber völlig unsinnig ist. Das ‚Smartwater‘ ist einfach nur ein schnödes Wasser, teuer verkauft. Der Einzelhandel verdient an den wolkigen Werbeversprechen kräftig mit – damit muss Schluss sein. Die Händler müssen das Coca-Cola-Mogelprodukt aus den Regalen räumen.“ sagt Sophie Unger, Wahlleiterin beim Goldenen Windbeutel 2018

Bisherige Windbeutel-Preisträger waren unter anderem der Trinkjoghurt Actimel von Danone (2009), die Milch-Schnitte von Ferrero (2011) und ein Instant-Tee für Kinder von Hipp (2012). Vergangenes Jahr ging der Negativpreis an einen überzuckerten Babykeks der Firma Alete.
(foodwatch.org)





.. edelkrebs

EDELKREBS IST ÖSTERREICHS WASSERTIER DES JAHRES 2019

Der Edelkrebs (Astacus astacus) ist Österreichs Wassertier des Jahres 2019. Einst weit verbreitet, sind die Edelkrebsbestände hierzulande nahezu erloschen, informierte der oberösterreichische Landesfischereiverband am Mittwoch in einer Aussendung. Diese Diagnose treffe auf alle heimischen Krebsarten zu, weshalb die Wahl zum Fisch des Jahres auf die wirbellosen Gewässerbewohner ausgedehnt wurde.

Gewässerverunreinigungen und -verbauungen, aber vor allem die Krebspest und die Konkurrenz durch landesfremde Krebse gelten demnach als Ursachen für die drastischen Rückgänge der heimischen Edelkrebsbestände. Es sei geradezu "sonderbar, dass der Edelkrebs, als Wächter der Gewässerhygiene, selbst einer Seuche erliegt". Insbesondere der überaus aggressive Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus), der zudem in direkter Konkurrenz um Nahrung und Lebensraum mit den heimischen Krebsarten steht, wird für die Ausbreitung der Krebspest verantwortlich gemacht.

Die Krankheit kann zudem über andere Wassertiere und durch jeden Gegenstand, der in Kontakt mit infiziertem Wasser gestanden hat, verbreitet werden. "Angelgeräte, Watschuhe und -hosen, Boote und dergleichen sollten deshalb unbedingt desinfiziert oder vollständig getrocknet werden, bevor diese in einem anderen Gewässer wieder zum Einsatz kommen", riet der Fischereiverband. Mit der Wahl zum Wassertier des Jahres möchten der Österreichische Fischereiverband und die Landesfischereiverbände, unter Mitwirkung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft und des Kuratoriums für Fischerei, die jeweilige Art und deren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen, hieß es in der Aussendung.
(kurier.at)





.. das bunte gusseiserne kochgeschirr von le creuset

LE CREUSET ERÖFFNET ERSTEN STORE IN ÖSTERREICH

Wien ist wieder um einen Hotspot für Gourmets reicher: Das bunte gusseisernen Kochgeschirr des französischen Unternehmens Le Creuset ist in die Tuchlauben 17 eingezogen.

Beliebt und oft kopiert: Le Creuset, der französische Marktführer in puncto gusseisernem Kochgeschirr, hat in der Wiener Innenstadt seinen ersten Markenshop Österreichs eröffnet.

Auf 50 Quadrametern wird in der Tuchlauben 17 das komplette Sortiment von unterschiedlichen Auflaufformen zum Kochen und Backen, Geschirr zum Servieren und Aufbewahren sowie Aluminium-Pfannen und -Töpfe geboten. Im Mittelpunkt steht aber das berühmte emaillierte Kochgeschirr aus Gusseisen und somit ein echter Bestseller: Der klassische Bräter ist auch nach über 90 Jahren für Kenner und Liebhaber ein Synonym für anspruchsvolle Koch- und Tischkultur. Zur ursprünglichen Farbe Ofenrot kamen im Laufe der Jahre viele weitere hinzu. Aktuell eine limitierte Kollektion in Schwarz, bei der die mattierten und glänzenden Elemente umgekehrt wurden.
(heute.at)





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