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DER LOCKDOWN & DIE GASTRONOMIE

Wir befinden uns im zweiten Lockdown der nun seit acht Monaten andauernden, angeblichen Pandemie. Allerdings ist dies nur eine Pandemie, weil die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Definition und Werte erst vor ein paar Jahren extrem verändert hat. Zahlen belegen, die Coronapandemie ist nicht mehr als die jährlich zweimal wiederkehrende Grippewelle ... nicht mehr und nicht weniger.

Die Regierung setzt auf Angst und Panik. Und verhängt das zweite Mal dieses Jahr einen kompletten Lockdown. Es muss fast alles schließen, das nicht lebenswichtig für die Menschen ist. Demnach auch die Gastronomie und Hotelerie. Nur mehr Abhol- und Lieferservice sind erlaubt.

Die Gastronomie ist eine der größten Branchen in Österreich. Sie ist Verpfleger, Erhalter von Tradition, Kommunikationsplattform, Symbolträger heimischer Werte, wichtiger Arbeitgeber, wichtiger Wirtschaftsfaktor bei den Zulieferern und einer der größten Steuerzahler.

  • Viele Pendler, Außendienstler, Montagearbeiter, etc. sind auf Verpflegung durch Gasthäuser angewiesen.
  • Die Gastronomie ist Erhalter und Bewahrer einer bekanntesten und beliebtesten Küchen der Welt, der heimischen, österreichischen Küche.
  • Gasthäuser und Cafés sind und waren wichtige Kommunikationsorte wo man sich trifft und austauscht ... nicht nur am Land.
  • Gastlichkeit, Genuss und Qualität werden seit jeher erfolgreich als typisch österreichisch beworben.
  • Die Gastronomie ist einer größten heimischen Arbeitgeber.
  • Als typisches Urlaubsland ist der Sektor Gastronomie und Hotelerie einer der größten Wirtschaftszweige Österreichs, demnach auch einer der wichtigsten Steuerzahler.
  • Wichtiger Abnehmer von landwirtschaftlichen Produkten und Produkten der Getränke- und Lebensmittelindustrie. (Wein, Fleisch, Fisch, Gemüse & Obst)


  • Dabei haben die verschiedenen Regierungen die Gastronomie eher schlecht behandelt. Man könnte meinen, die Regierungen haben was gegen diese Branche. Es begann mit der Allergenverordnung. Plötzlich musste man bei allen Speisen und Getränken die möglichen Allergene ausweisen. So, als wenn die Allergiker nicht selbst wissen würden, was sie trinken und essen dürfen. Fast gleichzeitig gab es eine neue Hygieneverordnung. Mitarbeiter mussten Kurse besuchen, viele Betriebe mussten auch baulich an die neue Verordung angepasst werden. Das bedeutete investieren! Fazit ist, dass es heute in vielen Speisen Rückstände von Desinfektions- und Putzmitteln gibt. Danach kam das bizarre Raucher/Nichtraucherschutzgesetz. Im Glauben auf Rechtssicherheit investierten die Betriebe teilweise sehr viel Geld in den Nichtraucherschutz mit dem Ergebnis, dass plötzlich alles rauchfrei sein müsste. Rechtssicherheit war doch nur eine Chimäre. Als der erste Lockdown im Frühjahr begann, gab es immer noch Betriebe, welche die Kredite, die sie für den Nichtraucherschutz aufnahmen, zurück zahlen mussten ...

    Den ersten Lockdown nahm die Branche noch halbwegs gefaßt hin, war doch das Wissen um den neuartigen Virus sehr begrenzt. Man nutzte allerdings die Zeit und entwarf Hygienekonzepte für die Zeit danach, dies mit Erfolg. Vielfach nur mehr einen Bruchteil der Gästekapazitäten nutzend, bestätigten einige Studien, dass von der Gastronomie kaum eine Ansteckungsgefahr ausging. Trotzdem mussten sie nun wieder schließen!

    Hinzu kommt, dass das komplette Geschäft mit den Weihnachtsfeiern heuer ausfällt. Für viele Gastronomen die wichtigste und umsatzstärkste Zeit des Jahres. Das sind Umsatzeinbußen, die kaum wieder gutzumachen sind.

    Insider und Experten sprachen nun von einem heillosen Chaos in der Regierung. Duch einen kompletten Lockdown, der auch Ausgangssperren beinhaltete, versucht man eine weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Die dabei kolportierten Zahlen sind weitgehend manipuliert. So ist bekannt, dass der PCR-Test eine hohe Falschmeldungsquote aufweist, Infizierte keine Kranken sind und die meisten tatsächlichen Krankheitsverläufe eher milder Natur sind. Nicht berücksicht wird, dass es heuer keine Übersterblichkeit gibt und die Corona-Welle im Großen und Ganzen der Grippewellen der letzten Jahre entspricht. Es wurde auch bekannt, dass die Regierung bewusst auf Panik- und Angstmache setzt, um ihre Massnahmen durchsetzen zu können!

    Natürlich wird auch dieser Lockdown sein Ende haben. Und wir werden mittelfristig leider erleben müssen, dass viele Gastronomie- und Hoteleriebetriebe es nicht schaffen werden und für immer zusperren. Ein prominenter Gastronom sagte mir: "Es werden mindestens 30% sein, die verschwinden werden. Vor allem kleine Gasthäuser und Cafés. Der wirtschaftliche, aber auch soziale Schaden wird enorm sein, das ist jetzt noch gar nicht abschätzbar. Vor allem aber geht damit auch ein gutes und beliebtes Stück Österreich zu Ende!"

    Michael hat sich vor rund eineinhalb Jahren seinen Traum verwirklicht und eine kleine Weinbar eröffnet. Heute überlegt er, überhaupt nicht mehr aufzusperren, da ihn die Kosten überfordern. Kreditrückzahlungen, Miete, Betriebskosten - wenn auch vermindert - kann er kaum noch leisten, seinem einzigen Mitarbeiter musste er schon im Sommer kündigen. Was und wieviel er von der Regierung als Ersatzzahlung bekommt, weiss er noch nicht. Er ist verzweifelt und sieht kaum einen Ausweg: "Auch wenn ich offen hab, wie im Sommer, die Gäste bleiben aus, weil sie Angst haben!" ... so oder so ähnlich geht es vielen Gastronomen.

    Die Regierung bietet Umsatzentschädigungszahlungen und Überbrückungskredite an. Das wird bei vielen kaum ausreichen, denn Kredite, auch wenn sie zinsenlos sind, müssen zurückgetahlt werden! Erwartet wird, dass sich der Umsatz danach kaum an das Vor-Corona-Niveau entwickeln wird. Geschätzt werden Umsatzeinbussen (pauschal) auf mindestens 30%, wenn nicht mehr! Das heißt auch, dass rund 30% der Beschäftigten in der Gastronomie und Hotelerie ihren Arbeitsplatz verlieren!

    Es ist ein unglaublicher Wahnsinn, wie diese Regierung uns alle, die Gastronomie eingeschlossen, an den Abgrund drängt. Nicht nur ein Verbrechen am eigenen Volk, sondern auch ein Verbrechen an nachfolgenden Generationen, die auch dafür zahlen müssen. Übrigens wussten sie, dass die WHO die Corona-Pandemie mittlerweile als normale Grippewelle einstuft? Haben wir jemals wegen einer Grippewelle alle Geschäfte schließen müssen?

    [Fotos: Pixbay, Iss-Xund!]






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