START      ESSEN      TRINKEN      REISEN      SUPERFOOD      LOCATIONS      WISSEN      TIPPS      KULINARIUM      PANORAMA      REZEPTE      PRODUKTE      OHRENSCHMAUS     



iss xund! .. foodblog






< neuere Panorama-Artikel





.. der kirstein-blockmalz-mann

NEUES LEBEN FÜR MALZZUCKERL

Wilhelm Kirstein, Ă€ltester Jungunternehmer Österreichs und Urenkel des Erfinders des Malzzuckerls, will die Traditionsmarke vor dem Vergessen bewahren Wilhelm Kirstein ist der Blockmalz-Mann. Er war es, als sein Großvater das dunkle, malzige Zuckerl Kindern weit ĂŒber die Grenzen Österreichs hinaus schmackhaft machte. Und er blieb es, als sein Vater den Traditionsbetrieb, ohne die Familie in das Vorhaben einzuweihen, an die Konkurrenz verkaufte, infolgedessen die Marke unter wechselnden EigentĂŒmern dem Vergessen anheimfiel. "Ich wurde ins ZuckerlgeschĂ€ft hineingeboren, und dieses ließ mich nie wieder los. Mein Großvater hat die Marke Kirstein wohl fĂŒr mich erfunden."

Kirstein war Anfang 30, als sein Vater in den 70er- Jahren sĂ€mtliche Anteile und Markenrechte an der Fabrik an Englhofer verĂ€ußerte. "Ich wollte damals in schnellere Maschinen investieren, die Produktion in Zuckerln und Gummiwaren aufteilen." Er hĂ€tte damit Erfolg und bis heute Bestand gehabt, trotz aufstrebender deutscher SĂŒĂŸwarenriesen wie Haribo, ist sich Kirstein sicher. "Doch ich wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Es war, als wĂ€re ich im falschen Film." Kirstein wechselte als Manager in die internationale Industrie, arbeitete fĂŒr Energiekonzerne wie die finnische Neste Oyi, lebte im Ausland – ohne dabei jedoch das Gedeih des Milchzuckerls aus den Augen zu verlieren. Er wartete ab. Mehr als 40 Jahre lang. Bis sich ĂŒber einen geschickten Schachzug die Gelegenheit ergab, wichtige Markenrechte rund um das Wiener Blockmalz zurĂŒckzuholen. Das war 2017. Nun ist er 78 und der vermutlich Ă€lteste Jungunternehmer des Landes. Als Start-up bezeichnet sich Kirstein nicht, lieber sieht sich der gelernte Konditor und Chocolatier als Arrangeur, der zwischen Vertriebs- und Produktionspartnern die FĂ€den zieht.

Der Wiedereinstieg war leichter als gedacht, erzĂ€hlt er. Denn kleine FachhĂ€ndler hĂ€tten das Aufleben des Traditionszuckerls freudig begrĂŒĂŸt. Als harte Nuss erweisen sich freilich große SupermĂ€rkte, in die sein MalzmĂ€nnchen bislang keine Zehe bekam. "Aber damit bin ich in guter Gesellschaft. Auch Red Bull brauchte fĂŒr eine Listung zwei bis drei Jahre." Kirsteins Ugroßvater Ludwig erzeugte vor 140 Jahren als BĂ€cker erste Malzzuckerln. Dessen Sohn Emil schuf in Wien 1912 dafĂŒr eine Fabrik, die auf bis zu 200 Mitarbeiter heranwuchs. Der sĂŒĂŸe Markt war eine boomende Branche und der Großvater ein gewiefter, leidenschaftlicher GeschĂ€ftsmann, erinnert sich sein Enkel. "Er hatte eine der modernsten Zuckerlfabriken Europas – mit einer Marke so stark wie Manner." An jedem Bahnhof Österreichs sei der Malzmann großflĂ€chig plakatiert gewesen. Über Lizenznehmer fand er den Weg bis Barcelona. "Ein spanisches Kirstein-Sackerl hĂŒte ich bis heute wie meinen Augapfel."

Emil Kirstein starb, sein Sohn verkaufte an den Grazer Fabrikanten Englhofer, der 1997 wiederum unter das Dach von NestlĂ© kam. Wenig spĂ€ter holte sich die deutsche SĂŒĂŸwarengruppe Storck das Zuckerl. Es duellierte sich bei ihr mit der Marke "Werther's Echte", zog den KĂŒrzeren und ward bald im Handel nicht mehr gesehen. Dass der gesamte Zuckerlmarkt seine goldenen Zeiten weit hinter sich hat, schreckt den Urenkel des GrĂŒnders nicht ab. "Schrumpfen – was fĂŒr ein grausliches Wort." Er lĂ€sst das Blockmalz – "ein Hausmittel gegen Hustenreiz" – in drei Sorten bei einem bayerischen Familienbetrieb produzieren und ĂŒber die Salzburg Schokolade vertreiben. "Einige hundert HĂ€ndler" in Österreich und Bayern nahmen sie in ihr Sortiment auf, einzelne Lieferungen gehen bis nach Fernost.

Gewinne werfen die Zuckerln keine ab, was aber nach erst zwei Jahren nicht wirklich verwunderlich sei, sagt Kirstein. Was ihn mehr sorgt, ist der Blick in die Zukunft: Rein statistisch gesehen, lebe er ja gar nicht mehr. "Falle ich um, ist die Marke weg." Seine Kinder schĂ€tzten zwar sein neues Engagement als Unternehmer, sie stiegen aber eher nicht in seine Fußstapfen. Also hĂ€lt er nach starken Partnern wie Lindt oder NestlĂ© Ausschau, wie auch nach jungen Leuten, denen die Marke lieb sei und "die das Know-how eines alten Kerls wie mich brauchen können".
(blockmalz.at)






.. impossible whopper

BURGER KING STELLT VEGGIE-WHOPPER MIT FLEISCHGESCHMACK VOR

Die US-Kette bringt einen fleischlosen Burger auf den Markt. Auch in Österreich wird es die pflanzliche Version geben. Die Fast-Food-Kette Burger King bietet in den USA seit dieser Woche eine fleischlose Variante seines jahrzehntealten Kassenschlagers Whopper an, die dem Original im Gegensatz zu frĂŒheren Veggie-Versionen zum Verwechseln Ă€hneln soll. Mit dem "Impossible Whopper" will Burger King trotz des Verzichts auf Fleisch den Massengeschmack treffen.

"Ich habe hohe Erwartungen, dass das ein großes GeschĂ€ft wird - nicht nur ein Nischenprodukt", sagte Marketing-Chef Fernando Machado zu Wochenbeginn der New York Times. Seinen Angaben zufolge fĂ€llt es nicht nur Kunden schwer, die fleischlose von der konventionellen Variante zu unterscheiden, sondern auch Mitarbeitern, die den Burger in- und auswendig kennen.

Der "Impossible Whopper" besteht dabei vor allem aus Proteinen aus Sojabohnen und ErdÀpfeln, Kokos- und Sonnenblumenöl sowie HÀm, eine eisenhaltige Verbindung, die auch in roten Blutkörperchen vorhanden ist und im Burger Textur, Farbe und Geschmack von Fleisch simulieren soll.

Bisher ist der fleischlose Whopper nur in einigen dutzend Schnellrestaurants in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri verfĂŒgbar. Möglichst schnell soll das Angebot dem Unternehmen zufolge aber ausgeweitet werden.

Burger King arbeitet bei seinem Vorstoß mit dem kalifornischen Startup Impossible Foods zusammen, das pflanzliche Fleischprodukte ohne Tierbestandteile herstellt und seine Produkte noch in diesem Jahr auch in SupermĂ€rkten anbieten will.

Der weltweite Fleischkonsum gilt nicht zuletzt wegen des enormen FlĂ€chenverbrauchs fĂŒr die Viehhaltung und den Anbau von Futtermitteln fĂŒr die Tiere als ein bedeutender Faktor bei der ökologischen Belastung des Planeten.

WĂ€hrend Sojaburger grundsĂ€tzlich schon seit langem bei zahlreichen Anbietern im Programm sind, soll der technologische Fortschritt die Ersatzprodukte nun immer nĂ€her an die bei Verbrauchern beliebten Weckerl mit gegrillter Fleischeinlage heranreichen lassen. Dem Schweizer Lebensmittelriesen Nestle zufolge suchen Verbraucher "nach verschiedenen Wegen, ihre Protein-Aufnahme zu genießen und auszubalancieren und den ökologischen Fußabdruck ihrer ErnĂ€hrung zu verringern".

Der Konzern Ă€ußerte am Dienstag die EinschĂ€tzung, dass sich dieser Trend fortsetzen werde. Er stellte PlĂ€ne fĂŒr einen zu 100 Prozent auf pflanzlichen Inhaltsstoffen basierenden "Incredible Burger" vor, der bereits im April in acht europĂ€ischen LĂ€ndern - darunter auch Österreich und Deutschland - verfĂŒgbar sein soll.

Auch dieser Veggie-Burger soll sich fĂŒr Kunden kaum vom traditionellen Pendant unterscheiden. Nestle zufolge soll er bei der Zubereitung sogar dasselbe brutzelnde GerĂ€usch wie die konventionellen Fleischscheibe von sich geben. Der niederlĂ€ndisch-britische Konkurrent Unilever hatte indes bereits im Dezember den Kauf der Marke "De Vegetarische Slager" ("Der vegetarische Fleischer") verkĂŒndet.
(kurier.at)






.. almdudler trachtenpÀrchen

COCA-COLA UND ALMDUDLER STREITEN UM BESSERE LIMO

Nach Ende der langjĂ€hrigen AbfĂŒll- und Vertriebspartnerschaft mit Almdudler hat der GetrĂ€nkekonzern Coca Cola seit Februar in Österreich nun eine eigene KrĂ€uterlimonade im Programm. Coca Cola will mit dem Kinley KrĂ€uter Kracherl nach eigenen Angaben „den österreichischen GetrĂ€nkemarkt aufmischen“. Almdudler-Chef Gerhard Schilling ortet eine „emotionale Reaktion“ des Ex-GeschĂ€ftspartners.

„Bei rationaler Überlegung hĂ€tte ein professioneller globaler Konzern jedoch keine Kopie einer starken und in Österreich seit vielen Jahrzehnten tief verankerten Marke auf den Markt gebracht, zumal die Österreicher ja eindeutig Almdudler bestellen und nicht irgendeine KrĂ€uterlimonade“, so Schilling in einer Stellungnahme.

Almdudler war offenbar nicht mehr mit der Vertriebsleistung des globalen GetrĂ€nkekonzerns zufrieden. „FĂŒr Coca-Cola war die bekannte, österreichische Marke Almdudler ein wichtiger TĂŒröffner in der österreichischen Gastronomie, aber beim erweiterten Sortiment gab es ZurĂŒckhaltung“, meinte Schilling. Almdudler bietet zahlreiche Varianten seiner Original-KrĂ€uterlimonade an, unter anderem Bio, Zuckerfrei, Himbeere, Grapefruit, Holunder und auch das BiermischgetrĂ€nk Almradler. Seit Anfang 2018 hat der Wiener Limonadenhersteller auch das Cola-Orangenlimo-MixgetrĂ€nk Spezi im Programm.

Coca Cola bewirbt seine neue Limonade mit einem selbstbewussten Werbespruch: „Nicht ganz objektiv betrachtet die beste KrĂ€uterlimo Österreichs.“ In der Gastronomie ist die KrĂ€uterlimonade von Coca Cola bereits an 1.300 Orten erhĂ€ltlich, unter anderem im Falkensteiner Hotel Wien und Hotel Imperial sowie bei Autogrill und Landzeit. „Das Interesse an Kinley KrĂ€uter Kracherl in der Gastronomie ist enorm“, vermeldete der Vertriebsdirektor bei Coca-Cola HBC Österreich, Herbert Bauer, anlĂ€sslich der MarkteinfĂŒhrung. „Im Handel befinden wir uns derzeit noch in der finalen Listungs-Abstimmung mit unseren Partnern“, hieß es von Coca Cola HBC Österreich. In den österreichweit rund 700 GetrĂ€nkeautomaten von Coca Cola wurde Almdudler bereits durch das Kinley KrĂ€uter Kracherl ersetzt.

Almdudler verstĂ€rkt nun seine Marketing- und VertriebsaktivitĂ€ten vor allem im Bereich Gastronomie und will seine österreichischen Wurzeln noch stĂ€rker betonen. „Das Produkt, die Marke sowie das Unternehmen Almdudler sind zu 100 Prozent in Familienbesitz. Internationale Konzerne können diesen Ursprung aus Österreich bei allen BemĂŒhungen nicht glaubhaft darstellen“, so der Almdudler-Chef.
(krone.at)






.. hamburger

EU WILL VEGGIE-BURGER UND SOJASCHNITZEL VERBIETEN

Veggie-Burger, Seitansteaks, Sojaschnitzel & Co könnten schon bald Geschichte sein. Zumindest wenn es nach einer neuen EU-Idee geht. Wie der "The Guardian" berichtet, möchte das EU-Parlament Bezeichnungen fleischloser Produkte neu regeln. Konkret sollen sich pflanzliche Lebensmittel (bzw. Gerichte) kĂŒnftig nicht mehr der traditionellen Bezeichnungen von Fleischprodukten – etwa Steak oder WĂŒrstel – bedienen dĂŒrfen.

FĂŒr Milchprodukte besteht eine solche Regelung bereits sei 2017, fĂŒr Fleisch und Wurst wird ein entsprechender Plan schon lĂ€nger diskutiert und ist im Agrarausschuss des Europaparlaments nun mit großer Mehrheit angenommen worden.

"Wir sollten das Wort 'Steak' auch fĂŒr ein richtiges Steak verwenden", erklĂ€rte dazu der französische Abgeordnete Eric Andrieu. Die Verwendung der Bezeichnung tierischer Produkte fĂŒr pflanzliche sei "irrefĂŒhrend", so das Argument der BefĂŒrworter der entsprechenden EU-Richtlinie.

Bis das Verbot tatsĂ€chlich umgesetzt wird, dauert es aber noch. Immerhin mĂŒssen die PlĂ€ne zunĂ€chst auch noch im Parlament Zustimmung finden. Wenn das Namensverbot, wie es ein solches in Frankreich beispielsweise schon gibt, aber kommt, ist KreativitĂ€t gefragt. Laut "Guardian" kursieren bisher eher wenig ĂŒberzeugende Alternativbegriffe, etwa "Veggie-Disk" statt "Veggie-Burger".

Kritik an dem neuesten Vorhaben kommt bereits von Greenpeace und Birdlife, die darin einen Schlag gegen nachhaltige Lebensmittel ortet.

Die britische GrĂŒnen-Parlamentarierin Molly Scott Cato sieht in einer solchen Regelung eine Chance fĂŒr pflanzliche Hersteller, um endlich damit aufhören zu können, "Vorbildern aus der Fleischwelt nachzueifern" und eigene Begrifflichkeiten zu etablieren.
(heute.at)






.. aida cremeschnitte

REZEPT-FUND IN ALTEM AIDA-TRESOR: WER HAT DIE CREMESCHNITTE ERFUNDEN?

Nachdem ein verschollen geglaubtes Rezept entdeckt wurde, beansprucht Aida den Ursprung der sĂŒĂŸen Kreation fĂŒr sich. Seit ĂŒber 100 Jahren finden Naschkatzen in den Aida-KultcafĂ©s alles, was das Herz begehrt. Besonders beliebt im SĂŒĂŸspeisen-Sortiment: die Cremeschnitten. Diese werden nach einem geheimen Rezept in den Backstuben der Filialen zubereitet.

Bisher konnte kein Beweis fĂŒr den originĂ€ren Ursprung der Aida-Cremeschnitte erbracht werden, da man die Rezepte im Zuge des Zweiten Weltkriegs als vernichtet glaubte. Mit dem Fund alter Unterlagen im Herbst des vergangenen Jahres könnte sich das nun Ă€ndern. Im Keller der Aida-Filiale im ersten Wiener Gemeindebezirk wurden Unterlagen des GrĂŒnders Josef Prousek und seines Sohnes Felix aus den 1920er bis 1940er Jahren gefunden, die man als verschollen ansah. So wurden in der Bognergasse 3 etwa Rezepte, Dekorationen und Einkaufslisten entdeckt.

Eines der Rezepte ist eine handschriftliche Backanleitung der Aida-Cremeschnitte aus dem Jahr 1943. Dieses Rezept basiert auf mĂŒndlichen Überlieferungen Prouseks aus dem GrĂŒndungsjahr 1913. Das wiedergefundene Rezept deckt sich zur GĂ€nze mit jenem, das mĂŒndlich weitergegeben wurde.

"Dank dieses Rezepts erheben wir Anspruch auf die originĂ€re Cremeschnitte Österreichs - ja womöglich sogar weltweit", sagt Junior-Chef Dominik Prousek. "Wir rufen ganz Österreich und alle LĂ€nder der ehemaligen k. & k. Monarchie auf, gemeinsam mit uns nach dem Ă€ltesten Cremeschnitten-Rezept zu suchen. Meine Familie und ich sind sehr gespannt und freuen uns auf viele alte Rezepte und den aktiven Austausch mit Konditoren in ganz Europa."

Erste Recherchen vonseiten der Konditorei hĂ€tten ergeben, dass die berĂŒhmte Cremeschnitte aus dem Hotel Park in der Slowenischen Stadt Bled auf den Konditor Istvan Lukacevic und das Jahr 1953 zurĂŒckgeht. So finden sich weitere Kreationen in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Serbien und RumĂ€nien sowie der Schweiz und anderen LĂ€ndern.

Immer wieder wird auf eine Verfeinerung eines Àlteren Rezeptes hingewiesen; so auch bei Josef Prousek, der 1913 seine Cremeschnitte aus der Konditor-Wiege hob. Den schriftlichen Beleg gibt es 30 Jahre spÀter aus dem Jahr 1943.
(kurier.at)






.. jackfrucht

JACKFRUCHT ALS FLEISCHERSATZ

Eine Frucht, die im rohen Zustand nach Fleisch schmeckt: Die deutsche Unternehmerin Julia Huthmann entdeckte bei ihrem Aufenthalt in Sri Lanka die Baumfrucht des kleinen Mannes und war begeistert. Seit vergangenem Jahr vertreibt sie diese in Dosen, heuer hofft sie auf den österreichischen Markt.

Judith Huthmann kann sich noch genau an ihren ersten Bissen erinnern. Die deutsche Unternehmensberaterin hatte in einem kleinen Lokal auf Sri Lanka ein vegetarisches Curry bestellt und war erbost in die KĂŒche gestĂŒrmt – sie dachte, sie hĂ€tte ein StĂŒck HĂŒhnerfleisch im Mund. Die Köchin klĂ€rte sie lachend auf: Das sei ein StĂŒck Jackfrucht gewesen. Das Erlebnis ging ihr nie aus dem Kopf, zurĂŒck in Deutschland sagte sie sich: "Wenn das keiner verkauft, mache ich das selber." Mittlerweile vertreibt sie ĂŒber ihre Firma Jacky F. seit einem Jahr die tropische Frucht geschĂ€lt in der Dose (StĂŒckpreis 3,59 Euro). DemnĂ€chst kommt ihr Produkt in den deutschen Einzelhandel und ein GroßhĂ€ndler aus Österreich meldete ebenso Interesse an.

Im reifen Zustand schmeckt die Jackfrucht sĂŒĂŸ wie eine Mischung aus Ananas, Banane und Mango, im unreifen Zustand tĂ€uscht ihre Konsistenz sogar Fleischessern vor, Pulled Pork oder HĂŒhnerfleisch zu sein – der KURIER berichtete ĂŒber die außergewöhnliche Baumfrucht des kleinen Mannes. Trendforscher glauben, dass die Jackfrucht kĂŒnftig wie Lupine, Sojabohnen und Weizengluten das Herz aller Veganer und Flexitarier erobern wird. Schließlich wĂ€chst der Markt fĂŒr vegane Ersatzprodukte rasend schnell und die Lebensmittelindustrie lechzt nach Tofu-Alternativen, die sich zu WĂŒrstel und Fleischlaibchen formen lassen. Auch Menschen, die an einer Gluten-UnvertrĂ€glichkeit leiden, sehen in dem Obst eine Alternative.
(kurier.at)






.. halal-fleisch

HALAL-FLEISCH BEKOMMT KEIN BIO-LOGO

Der EuropĂ€ische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass Halal-Fleisch kein europĂ€isches Bio-Logo verwenden darf. Der Grund dafĂŒr ist die Schlachtungsmethode. Denn bei der rituellen Schlachtung werden die Tiere nicht betĂ€ubt. FĂŒr den EuropĂ€ischen Gerichtshof erfĂŒllt diese Methode nicht die höchsten Tierschutzstandards.

Hintergrund der Debatte war ein Rechtsstreit in Frankreich. Ein Verband bestand darauf, dass das GĂŒtezeichen auf Halal-Fleischlaibchen verboten werden soll. Das französische Verwaltungsgericht wandte sich an den EuGH und wollte wissen, ob das Bio-Logo denn auf dem Fleisch von rituell geschlachteten Tieren erlaubt ist.

Der EuropĂ€ische Gerichtshof entschied, dass eine BetĂ€ubung zum Wohl des Tieres vorgenommen werden mĂŒsse. Bei einer rituellen Schlachtung wird auf diese jedoch verzichtet. Das Bio-Logo soll, "das Vertrauen der Verbraucher in als ökologisch/biologisch gekennzeichnete Erzeugnisse zu wahren und zu rechtfertigen", heißt es in der BegrĂŒndung. Im Fall des Halal-Fleisches könne man das nicht garantieren.
(heute.at)






.. szigeti grĂŒner veltliner sekt

SILBERMEDAILLE FÜR SZIGETI-SEKT BEI DER MUNDUS VINI

Sechs Tage lang im Februar verkostete eine internationale Jury in Deutschland Weine und Schaumweine aus allen Anbaugebieten der Welt. Und was sich liest wie eine Mega-Party, ist in Wirklichkeit ein ebenso internationaler wie prestigetrÀchtiger Wettbewerb mit dem Namen MUNDUS VINI Spring Tasting.

Die prĂ€mierten Produkte genießen durch diese Auszeichnung hohes Ansehen bei Wein- und Schaumweinliebhabern.

Die Verkostung des Szigeti GrĂŒnen Veltliners Brut erfolgte am 24. Februar – die PrĂ€mierung vom Spring Tasting 2019 ist also top-aktuell, sowie der Sekt selbst auch, denn erst seit ein paar Tagen ist der GrĂŒne Veltliner Brut Jahrgang 2017 im Verkauf und trĂ€gt eine Silbermedaille.
(szigeti.at)






.. eichhörnchen

RESTAURANT SERVIERT EICHHÖRNCHEN-LASAGNE

Vom Baum in den Ofen: Das schicke Restaurant Native im Londoner Ausgehviertel Borough Market serviert seit einiger Zeit Lasagne mit Grauhörnchenfleisch. Mit dem exotischen Gericht ist Chef Ivan Tisdall-Downes nicht nur eine Delikatesse gelungen. Er versucht damit gleichzeitig ein Problem zu lösen, das Großbritannien seit Jahren beschĂ€ftigt: die Eichhörnchenplage.

Graue Eichhörnchen wurden Ende des 19. Jahrhunderts aus Nordamerika importiert, seit Jahren gefÀhrden sie die Population der einheimischen roten Eichhörnchen. Darum werden auch die zugereisten grauen Eichhörnchen bejagt.

Die Idee der Lasagne mit einer FĂŒllung aus Grauhörnchenfleisch ist daher nicht ganz neu: Der britische Starkoch Jamie Oliver prĂ€sentierte in seiner Kochsendung im Jahr 2015 bereits das Rezept fĂŒr eine Eichhörnchenpastete.

Der Supermarkt Budgens in Nordlondon verkauft zudem seit neun Jahren Eichhörnchenfleisch. Als er damit anfing, hatte Supermarkt-Leiter Andrew Thornton mit dem Ärger der TierschĂŒtzer zu kĂ€mpfen. Dabei sei das Fleisch ein ökologisch korrektes Nahrungsmittel, verteidigte der Metzger damals sein Produkt. Eichhörnchen brĂ€uchten nicht wie Rinder tonnenweise Getreide fĂŒr ihre ErnĂ€hrung, meinte Thornton.

Inzwischen scheint sich die Empörung bei den UmweltschĂŒtzern gelegt zu haben. Die Organisation Greenhouse postete auf Twitter das Rezept von Native-Chef Ivan Tisdall-Downes und stellte dazu die Frage: "Könnten graue Eichhörnchen angesichts einer steigenden Nachfrage nach Wildfleisch und einer schwindenden Population roter Eichhörnchen die ultimative, nachhaltige Fleischlösung sein?"
(heute.at)






.. frisches obst

ESSBARER BIO-ANSTRICH VERDOPPELT HALTBARKEIT VON OBST

Das in Kalifornien beheimatete US-Start-up Apeel Sciences hat eine Beschichtung fĂŒr frisches Obst und GemĂŒse entwickelt, die das Verfaulen deutlich verlangsamt, berichtet die Technology Review. Die Beschichtung besteht aus AbfĂ€llen aus der Verarbeitung von Obst und GemĂŒse. Enthalten sind unter anderem Schalen und Samen. Die AbfĂ€lle werden pulverisiert. Unter Zugabe von Wasser wird daraus die essbare Beschichtung hergestellt. Weitere Zusatzstoffe sind laut Apeel nicht notwendig. Das Start-up wird finanziell von der "Bill und Melinda Gates Stiftung" finanziert.

Die entstehende FlĂŒssigkeit kann mit einem Pinsel oder SprĂŒhgerĂ€t auf frisches Obst oder GemĂŒse aufgetragen werden. Danach muss der "Anstrich" trocknen. Die so entstehende Schutzschicht verhindert, dass Wasser verloren geht und dient als Barriere gegen oxidierenden Sauerstoff. Eine Wassermelone, die ohne Schutzschicht einen Monat lang hĂ€lt, soll mit der Beschichtung mindestens zwei Monate lang genießbar bleiben. Der Verzehr der zweiten Haut aus Obst- und GemĂŒseabfĂ€llen ist laut Apeel unbedenklich. In Europa sollen in KĂŒrze Avocados mit der Apeel-Beschichtung in den Handel kommen.
(futurezone.at)






.. nesquik

NESQUIK-KAKAOPULVER FÄLLT IM TEST DURCH

Das deutsche Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat verschiedene Kakaopulver fĂŒr Kinder untersucht. Ein Produkt fiel wegen einer besonders hohen Schadstoffbelastung durch: Nesquik des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestle.

Insgesamt wurden 13 kakaohaltige GetrĂ€nkepulver fĂŒr Kinder ins Labor geschickt. In vier der getesteten Produkte wurden „erhöhte“ oder „stark erhöhte“ Mineralölkohlenwasserstoffe, kurz MOSH/POSH, gefunden. Diese können durch die Verpackung direkt in die Lebensmittel gelangen. Eine Verunreinigung mit Schmierölen könnte auch wĂ€hrend der Herstellung auftreten. So sind beispielsweise JutesĂ€cke, in denen die Kakaobohnen transportiert werden, oft mit Mineralölen imprĂ€gniert.

Am stĂ€rksten verunreinigt war der Kakao Nesquik. Auch die Dosierungsempfehlung des sehr zuckrigen GetrĂ€nkepulvers bemĂ€ngelten die Tester. Außerdem wies das Produkt kĂŒnstliche Vitamine auf.

Dieser Vitaminzusatz sei ĂŒberflĂŒssig und solle nur den Eindruck erwecken, dass es sich bei dem hauptsĂ€chlich aus Zucker bestehenden Kakao um ein gesundes Lebensmittel handle, so „Öko-Test“. "Insgesamt raten wir deshalb mit dem Gesamturteil ‚ungenĂŒgend‘ von dem Produkt ab“, so die Tester.
(orf.at)






.. liquid death

US-FIRMA VERKAUFT "FLÜSSIGEN TOD" AUS ÖSTERREICH

Die Werbelinie ist durchaus kontrovers: Eine amerikanische Firma verkauft „österreichisches Gebirgswasser“ unter dem Namen „Liquid Death“ – also flĂŒssiger Tod. Nachsatz: „Murder your thirst“ – töte deinen Durst. Am Sujet mit dem Dosenwasser ist ein elektrischer Stuhl zu sehen. Auf einem zweiten Comic-Sujet schwingt ein kopfloser Muskelprotz eine Axt und lĂ€sst Köpfe durch die Luft fliegen. Das Wasser dazu stammt aus Oberösterreich – AbfĂŒller ist die Firma Starzinger mit Sitz in Frankenmarkt.

700.000 bis 800.000 Dosen Wasser hat Starzinger fĂŒr die amerikanische Firma laut eigenen Angaben seit Oktober abgefĂŒllt. „Wir sind nur fĂŒr das Wasser und die AbfĂŒllung zustĂ€ndig“, bemĂŒht man sich klar zu stellen. Die Werbelinie will man nicht kommentieren. „Dazu können wir leider nichts sagen.“

Wie das Portal Beveragedaily berichtet, wollen die vier GrĂŒnder von „Liquid Death“ ihr Wasser mit einem „coolen Image“ versehen. Beim Werbekonzept haben sich die kalifornischen FirmengrĂŒnder Energydrinks zum Vorbild genommen. „Wir wollten im Gegensatz zu ungesunden Energydrink-Marken eine gesunde GetrĂ€nkemarke schaffen. Zudem machen wir uns ĂŒber das aggressive Marketing dieser Energydrinks lustig.“

Alles soll mit einem Facebook-Video begonnen haben, das als Witz gedacht gewesen sei. Gemeint ist wohl jenes Video, auf dem eine Waterboarding-Szene zu sehen ist – eine Foltermethode, die ertrĂ€nken simuliert und die unter anderem der amerikanische Geheimdienst CIA tatsĂ€chlich angewandt hat. Das Video wurde von einer Fachzeitschrift ausgezeichnet. Und die Macher fassten den Plan, tatsĂ€chlich ins Wasser-GeschĂ€ft einzusteigen.

Der Preis hat es in sich. Der Preis fĂŒr eine Wasserdose (500 ml) betrĂ€gt 1,85 Dollar (1,61 Euro) – im Direktversand. Es soll aber auch bei Partys, Konzerten und in Bars angeboten werden.

Warum das „tödliche Wasser“ ausgerechnet aus Österreich kommt, erklĂ€rt man so: „Hier haben viele Dinge einfach gepasst – dazu gehört auch die österreichische AbfĂŒllfirma. Es war ein glĂŒcklicher Zufall, einen derart großartigen Produzenten an einem so wunderbaren Ort zu finden.“
(kurier.at)






.. frankfurter wĂŒrstl

WARUM FRANKFURTER DIE KLASSIKER UNTER DEN BALL-SNACKS SIND

Warum die Frankfurter der Klassiker unter den Ballsnacks ist, darĂŒber lĂ€sst sich nur spekulieren. FĂŒr Josef Bitzinger, der den legendĂ€ren WĂŒrstelstand bei der Albertina betreibt, gibt es viele GrĂŒnde. Der wichtigste: „Sie hat in Wien Tradition, da steckt viel Emotion drin.“ Hat doch schon Kaiser Franz Josef das WĂŒrstel gegessen – und zwar von Hand, wie es sich gehört.

„Das macht die Sache natĂŒrlich einfach – selbst Frack- oder SmokingtrĂ€ger können sie unfallfrei essen“, schmunzelt Bitzinger. „Es spritzt nicht wie etwa eine KĂ€sekrainer.“ Der Herr der WĂŒrstel liebt das Produkt, mit dem er seinen Lebensunterhalt verdient: „Ich esse mehrere Male die Woche ein Paar. Es gibt bei uns eine Bandbreite an WĂŒrzen. Neben dem Klassiker Senf und Kren haben wir sĂŒĂŸen Senf, Ketchup oder eine selbst gemachte Currysauce – die schmeckt besser als in Berlin“, sagt der Wiener stolz.

Die schlanke, gekrĂŒmmte Wurst sei als Ball-Snack auch deshalb so beliebt, weil sie einfach und schnell zuzubereiten ist. Wobei die Frankfurter bei Tanzveranstaltungen meist ein SacherwĂŒrstel ist. Der Unterschied? „Sie ist lĂ€nger und auch schwerer, also 18 statt 10 Dekagramm“, weiß der Wurstprofi.

Gleich bleibt die Rezeptur, zumindest was die Hauptzutaten angeht: eine Mischung aus Schweine- und Rindfleisch, die in einen Schafdarm gefĂŒllt und spĂ€ter gerĂ€uchert wird. Genau so wie es der Fleischhauer Johann Lahner bereits vor 200 Jahren gemacht hat, als er die Wurst in Wien erfunden und nach der Stadt benannt hat, in der er einst Geselle war.

In der Stadt am Main gab es bereits „Frankfurter“ – damals BratwĂŒrste von nur einer Fleischsorte. Das hatte einen schlichten Grund: Die Fleischhauer waren dort strikt in „Schweine- und Rindermetzger“ getrennt. In den meisten Regionen Deutschlands heißen die Frankfurter deshalb bis heute Wiener, die Schweizer nennen sie liebevoll „Wienerli“, wĂ€hrend sie bei den Schwaben „Saiten“ heißen (Saitling ist der DĂŒnndarm des Schafs).

Daran denken die Damen und Herren natĂŒrlich nicht, wenn sie wĂ€hrend oder nach einem ausgelassenen Tanzabend genĂŒsslich in die Wurst beißen. Wie beliebt sie ist, zeigt diese Zahl: Allein auf dem Opernball werden rund 2500 Paar verdrĂŒckt ...
(kurier.at)






.. peter plutsch

MEERESTIERE FRISCH AUS DEM MOSTVIERTEL

Nachhaltige, regionale Garnelenzucht in Melk aus Liebe zur Umwelt und zum Geschmack. Peter Plutsch liebt Garnelen und er liebt die Umwelt. Weil er beides liebt, hat er gemeinsam mit seiner Frau Susanne die Vision entwickelt, eine Garnelenfarm in Melk (Niederösterreich) aufzubauen. „Es ist ein Crowdfunding-Projekt und wir suchen momentan Investoren, um das Ganze umzusetzen. Wir wollen noch heuer baulich beginnen“, erzĂ€hlt Peter Plutsch. Im Sommer wurde der erste Versuch, Garnelen in Salzwasserbecken zu zĂŒchten, erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben Larven der White-Tiger-Garnelen aus Florida einfliegen lassen. Da sieht man nur zwei kleine Punkte bei diesen Postlarven. Die natĂŒrliche Aufzucht, ganz ohne Chemie, dauert in etwa sechs Monate“, erklĂ€rt der 49-JĂ€hrige. Bei einem Fest im Sommer ließ das Ehepaar Plutsch dann Spitzengastronomen die ersten Mostviertler Garnelen probieren – das Resultat: „Sie waren begeistert vom Geschmack und sich einig, dass sie noch nie so qualitativ hochwertige Garnelen verkocht und gegessen haben“, sagt Peter Plutsch nicht ohne Stolz. Denn genau das will man erreichen: SpitzenqualitĂ€t, ohne die Umwelt durch Importe und zu belasten. „Ein Knackpunkt war definitiv Fukushima. Ich esse sehr gerne Fisch und Meeresbewohner, aber jetzt sind sie neben der Belastung durch MĂŒll und Plastik auch noch verstrahlt, eine Alternative ist die eigene Zucht“, erklĂ€rt der Unternehmer.

Die Nachfrage ist da, da ist er sich sicher. Denn so etwas existiert nicht in Österreich, nur in Deutschland gibt es eine Farm. Die Garnelen sollen absolut frisch, ohne tiefgekĂŒhlt zu werden, zu den Gastronomen oder direkt zum Konsumenten geliefert werden. „In der FrĂŒh werden sie abgefischt und mittags haben sie sie dann am Teller, besser geht es nicht“, erlĂ€utert er seine Vision. In Melk habe man den optimalen Standort gefunden, erzĂ€hlt Peter Plutsch. FĂŒr die Produktion der Garnelen soll eine Garnelenfarm, ein Betrieb mit 2000 Quadratmetern nahe der Autobahn-Anschlussstelle, errichtet werden. Ein Gesamtinvestitionsvolumen von 3,6 Millionen Euro ist projektiert. ZunĂ€chst sollen zwischen vier und zehn Mitarbeiter beschĂ€ftigt werden. „FĂŒr die Umsetzung brauchen wir jetzt noch ein paar Leute, die an die Idee glauben“, betont Peter Plutsch.
(kurier.at)






.. fisch aus österreich

ÖSTERREICH GING FÜR HEUER BEREITS DER FISCH AUS

Am 17. Januar war der österreichische „Tag der FischabhĂ€ngigkeit“. Das bedeutet, dass unser Land in weniger als einem Monat seine jĂ€hrlichen Fisch-Ressourcen verbraucht hat und nun auf Importe angewiesen ist. Der heimische Selbstversorgungsgrad liegt bei lediglich 5 Prozent. 95 Prozent des Bedarfs werden durch Einfuhren gedeckt.

„Kein anderes europĂ€isches Land ist stĂ€rker von Fisch- und MeeresfrĂŒchte-Importen abhĂ€ngig als Österreich. EingefĂŒhrt wird vor allem Meeresfisch. Die Ozeane sind jedoch hochgradig ĂŒberfischt“, warnt Axel Hein, Meeresexperte des WWF. Nach Angaben der FAO sind rund 33 Prozent der weltweiten FischbestĂ€nde ĂŒberfischt und knapp 60 Prozent bis an nachhaltige Grenzen befischt. Noch dramatischer ist die Situation im Mittelmeer, dessen BestĂ€nde zu rund 80 Prozent ĂŒberfischt sind. Europa - der weltweit grĂ¶ĂŸte Markt fĂŒr Fisch und MeeresfrĂŒchte - verbraucht weit mehr, als in eigenen GewĂ€ssern gefangen oder durch Fischzucht produziert werden kann.

Über die HĂ€lfte wird importiert. Der europĂ€ische „Tag der FischabhĂ€ngigkeit“ fĂ€llt demnach auf den 9. Juli. Etwa 50 Prozent aller Einfuhren kommen aus EntwicklungslĂ€ndern, deren Bevölkerung in hohem Maße von Fisch als lebensnotwendige Nahrungs- und Einkommensquelle abhĂ€ngig ist. „Wenn uns der Fisch nicht ausgehen soll, mĂŒssen wir die weltweite Fischerei und den Konsum in eine nachhaltige Richtung lenken. Leidtragende sind sonst vor allem Menschen in den Ă€rmsten Regionen der Welt“, so Hein.

Gemessen am Pro-Kopf-Verbrauch liegt Österreich mit jĂ€hrlich 13,4 Kilogramm auf Platz 20 von 28 Staaten. Portugal (55,3 kg), Spanien (46,2 kg), Litauen (44,7 kg), Frankreich (34,4 kg) und Schweden (33,2 kg) haben die höchsten Verbrauchswerte in der EU. Zusammen machen diese fĂŒnf LĂ€nder etwa ein Drittel des europĂ€ischen Fischkonsums aus. Jeder europĂ€ische BĂŒrger verbraucht im Schnitt 22,7 kg Fisch und MeeresfrĂŒchte pro Jahr. Lediglich vier LĂ€nder, die ihren Eigenbedarf oder mehr produzieren, gelten als autark (Kroatien, Niederlande, Irland und Estland). 24 von 28 Mitgliedsstaaten sind auf Fischimporte zur Deckung der Nachfrage angewiesen.

Folgende LĂ€nder haben die grĂ¶ĂŸte Import-AbhĂ€ngigkeit und entsprechend frĂŒhe FischabhĂ€ngigkeitstage: Österreich (17. JĂ€nner), Slowenien (15. Februar), Slowakei (18. Februar), Belgien und Luxemburg (22. Februar), RumĂ€nien (29. Februar), Malta (31. MĂ€rz), Italien (6. April) und Litauen (30. April) fĂŒhren die Liste an. Es folgen Deutschland (4. Mai), Portugal (5. Mai) und Spanien (26. Mai). "Ob heimischer oder importierter Fisch, Verbraucher sollten diese Delikatesse maßvoll konsumieren und sich unbedingt fĂŒr nachhaltige Produkte entscheiden."
(krone.at)






.. kiyoshi kimura

JAPANISCHE SUSHI-KETTE ERSTEIGERTE THUNFISCH FÜR 2,7 MIO. EURO

Bei der traditionellen Neujahrs-Auktion in Tokio zahlte der Zanmai-Chef bewusst einen ĂŒberhöhten Preis fĂŒr einen 278-Kilo-Fisch. Der Chef der japanischen Sushi-Kette Sushi Zanmai, Kiyoshi Kimura, hat auch in diesem Jahr den teuersten Thunfisch der traditionellen Neujahrs-Auktion auf dem Tokioter Fischmarkt ersteigert. Kimura zahlte am Samstag stolze 333,6 Millionen Yen (2,7 Millionen Euro) fĂŒr den 278 Kilogramm schweren Thunfisch. "Der Preis war höher als eigentlich gedacht, aber ich hoffe, dass unsere Kunden diesen exzellenten Thunfisch essen werden."

WĂŒrde er den Preis an seine Kunden weitergeben, wĂŒrde ein Kilo Thunfisch bei Sushi Zanmai fast 10.000 Euro kosten. Doch Kimura nutzt die von allen japanischen Medien verfolgte Thunfischauktion vor allem als Werbung fĂŒr seine Restaurantkette. Er versucht jedes Jahr, den besten Roten Thun auf der Auktion zu ersteigern und damit landesweit Schlagzeilen zu machen.

In diesem Jahr fand die Versteigerung erstmals auf dem Fischmarkt im Stadtteil Toyosu statt - der VorgÀnger in Tsukiji hatte 2017 nach mehr als 80 Jahren geschlossen.
(kurier.at)






.. karl eschlböck

KOCHLEGENDE KARL ESCHLBÖCK IST GESTORBEN

Kochlegende Karl Eschlböck nach schwerer Krankheit verstorben. Er war der erste Drei-Hauben-Koch Österreichs und galt als "Urknall der gehobenen österreichischen KĂŒche": Karl Eschlböck (78).

Seinen kulinarischen Ruhm begrĂŒndete er im Restaurant "Mein Plomberg" und in den USA wurde er in Los Angeles als KĂŒchenchef des "Regency Club" fĂŒr seine Kochkunst bewundert. WeggefĂ€hrten und SchĂŒler bezeichneten ihn als "Intellektuellen" und "Gentleman" der HaubenkĂŒche, der schon auch einmal recht deutlich seine Meinung zum Besten gab - und zwar vollkommen unabhĂ€ngig vom Rang seines GegenĂŒbers. Sepp Forcher meinte erst vor sechs Wochen noch in den "Salzburger Nachrichten": "Karl Eschlböck hat trotz zahlreicher RĂŒckschlĂ€ge zeitlebens seinen makellosen Charakter bewahrt." Sein Handwerk lernte der in bescheidensten Nachkriegs-VerhĂ€ltnissen in Wien aufgewachsene Eschlböck unter anderem bei Paul Bocuse. Am französischen 3-Sterne-Koch faszinierte ihn der respektvolle Umgang mit Zutaten. "Bocuse konnte aus den angeblich minderwertigsten Fleischteilen noch Köstlichkeiten zaubern", erklĂ€rte Eschlböck. Der modernen KĂŒche stand er bis zuletzt skeptisch gegenĂŒber. Als etwa alle Welt die MolekularkĂŒche bewunderte, meine er nur trocken: "Sie wird ihrer Natur gemĂ€ĂŸ im Abgang explodieren ..."

Am 8. Dezember verstarb Karl Eschlböck morgens nach neunmonatiger schwerer Krankheit still und leise im Kreis seiner Familie.
(sn.at)






.. smartwater, ein produkt der coca-cola-gruppe

„SMARTWATER“ ERHÄLT DEN GOLDENEN WINDBEUTEL 2018

Das „von Wolken inspirierte“ sogenannte „Smartwater“ von Coca-Cola gewinnt den Goldenen Windbeutel 2018. Ein schnödes Mineralwasser, aufgemotzt mit einem ernĂ€hrungsphysiologisch vollkommen unnĂŒtzen Verfahren – aber dafĂŒr bis zu siebenmal teurer als ein herkömmliches Mineralwasser. Fast 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich in diesem Jahr an der Abstimmung zum Goldenen Windbeutel. Etwa ein Drittel wĂ€hlte das „Smartwater“ zur dreistesten WerbelĂŒge des Jahres.

Coca-Cola bewirbt sein Produkt „Smartwater“ als „dampfdestilliertes natĂŒrliches Mineralwasser fĂŒr einen klaren, frischen Geschmack“. Hinter WerbesprĂŒchen wie „von Wolken inspiriert“ steckt ein simpler Vorgang: Das Wasser wird zuerst verdampft und dann wieder aufgefangen, verloren gegangene Mineralstoffe werden spĂ€ter kĂŒnstlich wieder hinzugefĂŒgt. Das Verfahren ist ein ernĂ€hrungsphysiologisch völlig unnĂŒtzer Trick, den Verbraucherinnen und Verbraucher teuer bezahlen: Mit 1,65 Euro pro Liter ist das „Smartwater“ bis zu sieben Mal teurer als normales Mineralwasser.

„Coca-Cola betreibt dreiste Verbraucherabzocke mit dem Grundnahrungsmittel Nummer Eins. Um den Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, hat sich Coca-Cola ein hanebĂŒchenes Bearbeitungsverfahren ausgedacht, das wissenschaftlich klingt, aber völlig unsinnig ist. Das ‚Smartwater‘ ist einfach nur ein schnödes Wasser, teuer verkauft. Der Einzelhandel verdient an den wolkigen Werbeversprechen krĂ€ftig mit – damit muss Schluss sein. Die HĂ€ndler mĂŒssen das Coca-Cola-Mogelprodukt aus den Regalen rĂ€umen.“ sagt Sophie Unger, Wahlleiterin beim Goldenen Windbeutel 2018

Bisherige Windbeutel-PreistrĂ€ger waren unter anderem der Trinkjoghurt Actimel von Danone (2009), die Milch-Schnitte von Ferrero (2011) und ein Instant-Tee fĂŒr Kinder von Hipp (2012). Vergangenes Jahr ging der Negativpreis an einen ĂŒberzuckerten Babykeks der Firma Alete.
(foodwatch.org)






.. edelkrebs

EDELKREBS IST ÖSTERREICHS WASSERTIER DES JAHRES 2019

Der Edelkrebs (Astacus astacus) ist Österreichs Wassertier des Jahres 2019. Einst weit verbreitet, sind die EdelkrebsbestĂ€nde hierzulande nahezu erloschen, informierte der oberösterreichische Landesfischereiverband am Mittwoch in einer Aussendung. Diese Diagnose treffe auf alle heimischen Krebsarten zu, weshalb die Wahl zum Fisch des Jahres auf die wirbellosen GewĂ€sserbewohner ausgedehnt wurde.

GewĂ€sserverunreinigungen und -verbauungen, aber vor allem die Krebspest und die Konkurrenz durch landesfremde Krebse gelten demnach als Ursachen fĂŒr die drastischen RĂŒckgĂ€nge der heimischen EdelkrebsbestĂ€nde. Es sei geradezu "sonderbar, dass der Edelkrebs, als WĂ€chter der GewĂ€sserhygiene, selbst einer Seuche erliegt". Insbesondere der ĂŒberaus aggressive Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus), der zudem in direkter Konkurrenz um Nahrung und Lebensraum mit den heimischen Krebsarten steht, wird fĂŒr die Ausbreitung der Krebspest verantwortlich gemacht.

Die Krankheit kann zudem ĂŒber andere Wassertiere und durch jeden Gegenstand, der in Kontakt mit infiziertem Wasser gestanden hat, verbreitet werden. "AngelgerĂ€te, Watschuhe und -hosen, Boote und dergleichen sollten deshalb unbedingt desinfiziert oder vollstĂ€ndig getrocknet werden, bevor diese in einem anderen GewĂ€sser wieder zum Einsatz kommen", riet der Fischereiverband. Mit der Wahl zum Wassertier des Jahres möchten der Österreichische Fischereiverband und die LandesfischereiverbĂ€nde, unter Mitwirkung des Bundesamtes fĂŒr Wasserwirtschaft und des Kuratoriums fĂŒr Fischerei, die jeweilige Art und deren Lebensraum ins allgemeine Bewusstsein bringen, hieß es in der Aussendung.
(kurier.at)






.. das bunte gusseiserne kochgeschirr von le creuset

LE CREUSET ERÖFFNET ERSTEN STORE IN ÖSTERREICH

Wien ist wieder um einen Hotspot fĂŒr Gourmets reicher: Das bunte gusseisernen Kochgeschirr des französischen Unternehmens Le Creuset ist in die Tuchlauben 17 eingezogen.

Beliebt und oft kopiert: Le Creuset, der französische MarktfĂŒhrer in puncto gusseisernem Kochgeschirr, hat in der Wiener Innenstadt seinen ersten Markenshop Österreichs eröffnet.

Auf 50 Quadrametern wird in der Tuchlauben 17 das komplette Sortiment von unterschiedlichen Auflaufformen zum Kochen und Backen, Geschirr zum Servieren und Aufbewahren sowie Aluminium-Pfannen und -Töpfe geboten. Im Mittelpunkt steht aber das berĂŒhmte emaillierte Kochgeschirr aus Gusseisen und somit ein echter Bestseller: Der klassische BrĂ€ter ist auch nach ĂŒber 90 Jahren fĂŒr Kenner und Liebhaber ein Synonym fĂŒr anspruchsvolle Koch- und Tischkultur. Zur ursprĂŒnglichen Farbe Ofenrot kamen im Laufe der Jahre viele weitere hinzu. Aktuell eine limitierte Kollektion in Schwarz, bei der die mattierten und glĂ€nzenden Elemente umgekehrt wurden.
(heute.at)






Ă€ltere Panorama-Artikel >


  zum Anfang dieser Seite





impressum & datenschutz  |   sitemap  |   email  |   © 2026 iss xund! - alle rechte vorbehalten!  |   graz / austria  |   letzte aktualisierung: 31.01.2026 / 18:03h




Blogheim.at Logo            Premium Blog Verzeichnis | Blogger Relations | Influencer Marketing            Blogverzeichnis            Blogverzeichnis - Bloggerei.de